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Zurich Classic: Brian Stuard holt sich ersten PGA-Tour-Titel

Nach Regen und mehrfacher Verzögerung siegt Stuard im Playoff bei der Zurich Classic. Alex Cejka früh raus.

Brian Stuard sichert sich bei der Zurich Classic seinen ersten Titel auf der PGA Tour.
Brian Stuard sichert sich bei der Zurich Classic seinen ersten Titel auf der PGA Tour. (Foto: Getty)

Brian Stuard siegt bei der Zurich Classic of New Orleans im Playoff gegen Jamie Lovemark und Byeong-Hun An und sicherte sich damit seinen ersten PGA-Tour-Titel. Den konnte Justin Rose nicht verteidigen und auch der einzige Deutsche im Starterfeld Alex Cejka scheiterte wie Rose mit zwei Schlägen zu viel auf dem Konto am Cut.

Die Zurich Classic wurde bereits an den ersten beiden Turniertagen unterbochen. Der Moving Day fiel wegen zu starker Regenfälle nahezu vollständig ins Wasser. Die Pros mussten sich in Geduld üben, doch das Wetter ließ eine Wiederaufnahme an Tag drei nicht mehr zu. Kurzerhand wurde das Turnier auf 54 Löcher gekürzt - das war dort zum letzten Mal 1985 der Fall.

Runde drei entschädigt für Regenchaos

Nach drei Runden lagen Jamie Lovemark, Brian Stuard und Byeong-Hun An mit 15 unter Par gleich auf. An und Stuard machten es spannend, das entscheidende Birdie fiel bei beiden erst auf der 18, auf der Lovemark lediglich zum Par einlochte und somit seinen Matchball verspielte.



Auf der 18 ging's dann ins Sudden Death. In dem verabschiedete sich zuerst An, der nur zum Bogey einlochte. Für Lovemark und Stuard, beide mit einem Par-Putt, ging es dann wieder auf die 18 und diesmal machte Brian Stuard alles richtig: Mit seinem dritten Schlag auf dem Par-5 schlug er den Ball auf etwa einen halben Meter ans Loch heran. Jamie Lovemark verzog seinen dritten Ball so, dass er neben der Tribüne weiterspielen musste und letztlich nur zum Par einlochte. Stuard zeigte schließlich keine Nerven und puttete souverän zum Birdie.

Jason Day mit starker dritter Runde

Jason Day war sich seiner Aufgabe während des Moving-Day-Abbruchs bewusst, er wollte trotz allem fokussiert bleiben. Das gelang dem Weltranglistenersten dann auch ganz gut. Lediglich ein Bogey notierte Day auf seiner Scorekarte der dritten Runde. Dafür spielte der Australier insgesamt sieben Birdies und brauchte somit 66 Schläge, seine beste Runde. Mit insgesamt 13 unter Par kam Jason Day auf den geteilten fünften Rang.

Dass der TPC Louisiana zu den zehn einfachsten Plätzen auf der PGA Tour gehört, war nicht nur an Days starker Runde zu bemerken. Viele der Pros blieben bogeyfrei. So auch Chris Kirk, der zudem mit sieben Birdies (65, -7) eine der besten Runden des Turniers spielte.



Endstand der Zurich Classic (nach 54 Löchern)

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