Kaymer, Woods und McIlroy in der Wüstensonne von Abu Dhabi
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Die Abu Dhabi Golf Championship unter der Wüstensonne

High-Noon im Emirat: In Abu Dhabi starten am Donnerstag mit Kaymer, Woods und McIlroy die großen Stars in die Saison.

Samba-Truppe bei den Kataris: Rory McIlroy und Tiger Woods. (Foto: Getty)

Das Abu Dhabi HSBC Golf Championship läutet in dieser Woche den Start des sogenannten „Desert Swing“, einer Turnierserie bestehend aus drei Turnieren in Abu Dhabi, Katar und Dubai, ein. Es ist nach nur siebenjährigem Bestehen das höchstdotierte Event dieser Serie und zieht daher auch immer wieder Profis aus Übersee an. So sind neben den Top-Europäern Rory McIlroy und Justin Rose auch Superstar Tiger Woods und Landsmann Jason Dufner dabei. Aus deutscher Sicht darf man gespannt sein, wie sich Martin Kaymer als dreifacher Sieger des Turniers schlagen wird. Der Deutsche tritt im höchstattraktiven Flight mit Woods und McIlroy an. Auch Marcel Siem kämpft um die begehrte „Falcon Trophy“ und den Preispool von 2,7 Millionen Dollar.

Rekordsieger Martin Kaymer

Die siebenjährige Geschichte des Turniers brachte bislang nur vier Sieger hervor. Rekordhalter ist Martin Kaymer mit drei Siegen in den Jahren 2008, 2010 und 2011 und einem zweiten Rang 2009. Es folgt Paul Casey, der 2007 und 2009 gewann. Der Sieger der ersten Ausgabe 2006 hieß Chris DiMarco, und im letzten Jahr schaffte Robert Rock aus England es tatsächlich, in der Finalrunde an der Seite von Tiger Woods zu bestehen und sogar als Sieger hervorzugehen.

Einfacher Kurs

Der Kurs des Abu Dhabi Golf Club spielte sich in den letzten Jahren nicht wirklich kompliziert, was sich auch im jeweiligen Siegerscore widerspiegelt. Dieser lag viermal bei 20 unter Par oder besser sowie bei 17, 15 und 13 unter in den übrigen Jahren. Dabei stellte sich heraus, dass es auf diesem Golfplatz vor allem darauf ankommt, die Grüns zu treffen und gut zu putten, weniger jedoch darauf, wo der Drive landet oder wie weit die Profis den Ball schlagen können.

McIlroy und Woods favorisiert

Die Favoriten in diesem Jahr sind selbstredend die beiden Führenden der Weltrangliste, Rory McIlroy und Tiger Woods. McIlroy wurde in den letzten drei Jahren zweimal Zweiter und einmal Dritter und hat auch bei anderen Events im mittleren Osten eine exzellente Bilanz vorzuweisen. Tiger Woods schaffte bei seinem Abu-Dhabi-Debüt 2012 einen dritten Rang. Auch er hat in der Wüste eine fabelhafte Bilanz. Von sechs Teilnahmen bei der Omega Dubai Desert Classic gewann er zweimal, nur einmal schaffte er es nicht unter die Top-5.

Jamieson formstark

Der Schotte Scott Jamieson geht dagegen nicht als Topfavorit ins Rennen. Allerdings glänzt der aktuell Führende des Race to Dubai mit einer starken Form. Von seinen bisher drei gespielten Turnieren in der Saison 2013 gewann er die Nelson Mandela Championshp, wurde vergangene Woche Zweiter beim Volvo Champions, obwohl er schon fast wie der sichere Sieger aussah, und bestieg auch zuvor bei der Alfred Dunhill Championship das Podium.



Rechnet man den 14. Rang beim DP World Tour Championship 2012 mit ein, hat Jamieson in seinen letzten vier Turnieren über 500.000 Euro verdient und damit ein Drittel von dem, was er in 63 European-Tour-Turnieren zuvor verdiente. Die Chancen, dass diese Serie auch in Abu Dhabi anhält, stehen gut; ist er doch in dieser Saison einer der besten Putter der European Tour.




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