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„Kampf des Stolzes“ – Der Ryder Cup in den US-Medien

Die Journalisten und Ryder-Cup-Experten in den USA sind selten so unisono. Wo sie sich selbst im Duell mit Europa sehen.

Nick Faldo und Jim Nantz für den Sender Golf Channel (Foto: Getty)

In den amerikanischen Medien hat der Ryder-Cup schon seit einigen Tagen begonnen. Wer hat die besseren Karten? Welcher Spieler könnte die entscheidende Rolle spielen? Und wie ist der Platz in Medinah in Schuss?

Der ehemalige Ryder-Cup-Kapitän Curtis Strange arbeitet für den amerikanischen Sportsender ESPN und glaubt an zwei nahezu ebenbürtige Gegner: „Ich glaube nicht, dass es einen echten Favoriten gibt. Die Amerikaner haben aber meiner Meinung nach einen leichten Vorsprung.“ Entscheidend für die USA sei, dass in Chicago gespielt wird. Niemand sei mit dem Platz in Medinah vertraut, aber vor den eigenen Fans zu spielen, helfe weiter.

Die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) schätzt die beiden Teams gleichstark ein. Sie vergleicht den Ryder-Cup mit großem Theater und titelt: „Die Bühne für das Schauspiel ist bereitet“. Lange Zeit habe der Ryder-Cup kein Starensemble gebraucht, um zum größten Spektakel im Golfsport zu werden. „Die Flaggen auf den T-Shirts und Mützen haben gereicht, um Emotionen und überzeugendes Theater zu produzieren“, schreibt AP. Doch die aktuelle Auflage sei noch größer und spektakulärer.

"Faszinierende Anomalie: Teamwettbewerb mit Individualisten"

Martialisch geht es bei der New Yorker Tageszeitung Newsday zu. Mit der Überschrift „Ein Kampf des Stolzes“ geht die Zeitung näher auf die Faszination des Kontinentalvergleichs ein. Der Ryder Cup sei „eine faszinierende Anomalie, ein Teamwettbewerb in einem Sport der Individualisten“. Die USA habe aber ihre Dominanz verloren. Die Würze liege dieses Mal im Aufeinandertreffen von Tiger Woods und Rory McIlroy.

The Chicago Tribune, eine überregionale Zeitung im Mittleren Westen der USA, meint: „Jetzt sind die Amerikaner an der Reihe.“ Die Hoffnungen des Blattes ruhen auf den jungen Wilden. Und so heißt es weiter: „Die Aufmerksamkeit der Fans gehört natürlich den Stützen wie Tiger Woods oder Phil Mickelson. Aber Bubba Watson, Jason Dufner, Webb Simpson oder Brandt Snedeker sind der Schlüssel zum Glück. Und sehr wahrscheinlich auch die amerikanischen Hoffnungen für die kommenden Ryder-Cups.“



"Ist Davis Love tatsächlich so clever?"

Für den übertragenden Sender Golf-Channel fungieren viele bekannte Golfgrößen als Experten, zum Beispiel Nick Faldo oder Rocco Mediate. Der amerikanische Fernsehsender, der ausschließlich Golf-Turniere überträgt, bezeichnet US-Captain Davis Love III als Genie: Zwei seiner umstrittensten Wildcard-Teilnehmer haben am Wochenende bei der Tour Championship geglänzt. Brandt Snedeker gewann sogar die millionenschwere Trophy,  Jim Furyk spielte lange um den Sieg mit. Aber so ganz geheuer ist dem Sender das nicht und stellt deshalb die Frage in den Raum: „Ist Love tatsächlich so clever oder lassen ihn seine Spieler derzeit nur so aussehen?“

NBC-Reporter Marc Wolfing hat den Platz bereits besichtigt und spricht von fabelhaften Grüns. Auch die Fairways hätten sich prächtig entwickelt, seit der Platz nicht mehr für die Öffentlichkeit bespielbar ist. Und natürlich geht es bei den Amerikanern auch um die Frage, wer bei der Eröffnungsfeier die US-Nationalhymne singen wird. NBC verrät: Es wird Jordin Sparks sein, die Gewinnerin der Casting-Show „American Idol“.



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