Golf Weltrangliste: Mickelsons Wahnsinns-Serie reißt
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Nach 26 Jahren – Phil Mickelsons Wahnsinns-Serie reißt

Phil Mickelson fällt nach 26 Jahren aus den Top 50 der Golf Weltrangliste. Martin Kaymer ist weiterhin Deutschlands Nummer eins.

Derzeit liegt Phil Mickelson in der Golf Weltrangliste auf dem 51. Rang. (Foto: Getty)
Derzeit liegt Phil Mickelson in der Golf Weltrangliste auf dem 51. Rang. (Foto: Getty)

Eine atemberaubende Statistik ist in dieser Woche zu Ende gegangen. Erstmals seit 26 Jahren ist Phil Mickelson nicht mehr unter den Top 50 der offiziellen Golf Weltrangliste zu finden. Nach einem zweiten Platz bei der Casio World Open im Jahre 1993 schaffte der fünffacher Majorsieger erstmalig den Sprung in die Top 50 der Welt, seitdem hielt er sich dort - bis heute. Mickelson war als 50. der Welt in die WGC - HSBC Champions gestartet, doch verlor nach einem geteilten 28. Rang in China einen Rang und wurde vom Japaner Shugo Imahira verdrängt. "Ich habe nicht gut gespielt. Es ist gerade viel los und ich bin gerade nicht wirklich fokussiert", sagte Mickelson nach der Word Golf Championship. "Ich war nur in den letzten sechs, acht Monaten mental nicht fokussiert." 1353 Wochen war "Lefty" unter den besten 50 Golfern der Welt zu finden, gewann in dieser Zeit fünf Majors und weitere 41 Turniere, wurde aber überraschenderweise nie die Nummer 1. Seine bis dato beste Platzierung ist der zweite Platz bis zur Barclays im Jahre 2013.

Golf Weltrangliste: Koepka weiterhin die Nummer eins

An der Spitze der Weltrangliste hat sich nicht viel geändert. Brooks Koepka ist seit dem Sieg bei der PGA Championship die Nummer eins der Welt und wird von Rory McIlroy und Dustin Johnson auf den Rängen zwei und drei verfolgt. Tiger Woods hat nach dem Triumph bei der Zozo Championship vor zwei Wochen einige Plätze gutmachen können, verliert jedoch wieder einen Rang an Patrick Cantlay, der nun Platz 6 belegt.

Martin Kaymer bleibt weiterhin Deutschlands bester Golfer auf einem 118. Platz in der Welt. Dahinter folgen ihm Sebastian Heisele (264) und Max Kieffer (355). Aus österreichischer Sicht darf man sich für Matthias Schwab freuen. Der 24-jährige Schladminger klettert immer weiter nach oben und liegt nur noch zwei Platzierungen von den Top 100 entfernt. Bernd Wiesberger hält sich währenddessen unter den besten 25.