Golftraining mit Birdietrain: Auf den Takeaway kommt es an
Aktuell. Unabhängig. Nah.

Golftraining mit Birdietrain: Auf den Takeaway kommt es an

Birdietrain erklärt Ihnen, worauf es beim Start des Schwungs ankommt und wie Sie den am Besten selber üben können.

Auf das richtige Takeaway kommt es an. Wie das funktioniert, zeigt Birdietrain. (Foto: Birdietrain)
Auf das richtige Takeaway kommt es an. Wie das funktioniert, zeigt Birdietrain. (Foto: Birdietrain)

Das Takeaway beschreibt den Start des Schwunges vom Setup bis hin zu der Position, wo der Schläger parallel zum Boden im Rückschwung ist. Durch ein ungünstiges Takeaway bringen sich sehr viele Golfer leider direkt in eine Position, von der aus konstante lange und gerade Schläge unmöglich sind. Daher ist es empfehlenswert, ein großes Augenmerk auf das Takeaway zu legen. Da die Qualität des Takeaway durch das Setup beeinflusst wird, sollten Sie sicherstellen bei Problemen mit dem Takeaway auch die Setupposition zu verbessern.

Checkpunkte eines guten Takeaway aus der Face-On-Perspektive

  • es findet eine Druckverlagerung vom vorderen zum hinteren Fuß statt, welche zwar mit Druckmessplatten messbar ist, aber kaum mit den Augen zu sehen
  • die linke Schulter wandert leicht nach hinten unten, ohne dass der Körper sich dabei seitlich bewegt
  • dies wird durch eine Kippung und eine Drehung des Oberkörpers erreicht, auch die Hüfte dreht mit
  • das Armsystem und der Schläger wird also über die Körperbewegung in die passende Position gebracht. Ungünstig wäre es, das Takeaway hauptsächlich aus dem Armen und Händen zu gestalten
  • wenn der Schläger parallel zum Boden ist, befinden sich die Hände leicht außerhalb des hinteren Oberschenkels. Weder ist der Abstand so groß wie möglich, noch besonders gering

Checkpunkte eines guten Takeaway aus der Down-the-Line-Perspektive

  • der Schlägerkopf bewegt sich nicht entlang der Ball-Ziellinie, sondern entsprechend eines Kreisbogens nach Innen. Checkpunkt ist, dass der Schlägerkopf die Hände verdeckt, wenn der Schläger parallel zum Boden ist
  • die Hände lösen sich dabei nicht vom Körper. Ein gutes Gefühl ist, den Druckpunkt vordere Achsel (Oberarm und Brust) aufrecht zu erhalten
  • die Schlagfläche hat dieselbe Schräge wie die Oberkörperneigung wenn der Schläger parallel zum Boden ist. Das ist eine neutrale Stellung der Schlagfläche. Man möchte sie weder öffnen noch schließen
  • es ist nicht notwendig, die Handgelenke abzuwinkeln. Der Winkel, der im Setup ohnehin besteht, wird einfach beibehalten
  • alle diese Punkte werden automatisch erreicht, wenn man den Körper passend einsetzt. Gerade wenn man ungünstige und unnötige Bewegungen wie Unterarmrotation hinzufügt, entstehen Probleme

Übung

  • Stecken Sie ein langes Tee in das Loch am Ende des Griffes. Wenn der Schläger parallel zum Boden ist, sollte das Tee genau in Richtung Ziel zeigen, ohne dass sich die Hände vom Körper lösen
  • Greifen Sie nur mit der linken Hand und begeben sich in die Position Schläger parallel zum Boden, ohne dass sich der linke Arm vom Körper löst. Dafür muss der Körper gut mitarbeiten. Sie merken, wie flüssig der Schläger schwingt. Nehmen Sie dann die rechte Hand nach einigen Wiederholungen dazu
  • Schlagen Sie nun Bälle, mit einer Pause nach dem Takeaway. Erst mit langsamer Geschwindigkeit, welche Sie immer weiter steigern. Sie werden merken, dass der restliche Rückschwung deutlich freier und einfach abläuft.

Video: Golftraining mit Birdietrain - Der Takeaway

(Text: Lukas Eisinger)





Noch keine Kommentare Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab