Gesundheitexperte Daniel Philipp: "Gesund spielt man besser und hat mehr Spaß"
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Gesundheitexperte Daniel Philipp: „Gesund spielt man besser und hat mehr Spaß“

Daniel Philipp weiß, was gesund ist. Als neuer Experte bei Golf Post hift er Ihnen dabei, Ihr Spiel nachhaltiger zu machen.

Daniel Philipp ist Gesundheitsökonom und ausgebildeter Golf-Fitness-Instructor. (Foto: Permendo)
Daniel Philipp ist Gesundheitsökonom und ausgebildeter Golf-Fitness-Instructor. (Foto: Permendo)

Daniel Philipp ist Personal Trainer und Geschäftsführer von permendo, einem jungen Unternehmen, das sich mit der Gesundheit auseinandersetzt und große Firmen betreut. Ursprünglich kommt Philipp aus der Leichtathletik, spielt aber auch leidenschaftlich gerne Handball, Fußball und natürlich Golf. Er selber bezeichnet sich als "Sport-Allrounder". Der 30-jährige Düsseldorfer hat ein Studium im Bereich Sportokönomie abgeschlossen und unter anderem eine Zusatzausbildung zum Golf-Fitnesstrainer gemacht. Im Interview mit Golf Post spricht er über die gesundheitlichen Aspekte beim Golfen und über seine ganz persönlichen Anfänge mit dem Golfsport.

Interview mit Golf Post Gesundheitsexperte Daniel Philipp

Golf Post: Was macht den Golfsport so gesund?

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Daniel Philipp: Generell ist der Golfer gesund unterwegs. Er bewegt sich viel, läuft viel und ist an der frischen Luft – das ist sehr gesund. Es geht ja nicht immer nur um die Fitness, sondern allgemein um die Gesundheit. Das sind Aspekte, die den Golfsport im Vergleich zu anderen Sportarten gesünder machen. Andere Sportarten sind deutlich gelenkschädigender.

Golf Post: Wieso sollte der Golfsport noch gesünder werden?

Daniel Philipp: Die Leute verbringen viel Zeit auf der Range, aber im Fitness– und Übungsbereich hakt es. Viele haben Rücken – und Knieschmerzen und spielen trotzdem Golf. Das kann man in anderen Sportarten nicht machen. Man sollte sich damit beschäftigen wie man seine körperlichen Probleme - im Kontext mit Golf - lösen kann. Das ist möglich! Golf kann und soll dazu beitragen, die Probleme zu beseitigen.

Golf Post: Welchen Vorteil hat man davon, sich unter gesundheitlichen Gesichtspunkten mit Golf auseinanderzusetzen?



Daniel Philipp: Das hat den Vorteil, dass man langfristig und nachhaltiger Golf spielen kann – vielleicht auch auf einem höheren Niveau, wenn man das möchte. Es bringt einem persönlich etwas, wenn man fitter und langfristig vitaler ist. Im Kontext mit Golf spielt man in der Regel auch besser und hat mehr Spaß. Im Alter wird der körperliche Zustand außerdem nicht besser, wenn man nichts dagegen tut. Man sollte darauf achten, dass man einen vernünftigen BMI (Body-Mass-Index) hat und ein gutes, ausgeglichenes Trainingsprogramm parallel läuft. Beispielsweise mit Krafttraining, Ausdauertraining und Golf. Zudem sollte man das Thema Beweglichkeit beachten, man kann so gerader aufschwingen und durchschwingen. Nimmt man all diese Aspekte, die man durch das Golfspiel verbessern kann zusammen, steigert man automatisch auch die allgemeine körperliche Befindlichkeit und erhöht die Lebensqualität.

Gesund spielt man besser und hat mehr Spaß

Golf Post: Was macht Dich zum Gesundheitsexperten?

Daniel Philipp: Ich habe an der Deutschen Sporthochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) studiert und bin seit Jahren im Personal Training und auch im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung und Management, wo wir große Firmen betreuen, tätig. Ich bin selber Knie und Schulter geschädigt. Aufgrund meiner Leistungssport-Vergangenheit weiß ich, wie wichtig es ist, sich nachhaltig fit zu halten, damit man nicht dauerhaft Schmerzen hat. Ich habe also auch eine eigene Leidensgeschichte und ich spiele selbst natürlich auch Golf. Ich kann diese Dinge ganz gut miteinander verknüpfen und vereinen.

Golf Post: Woher kommt deine Verbindung zum Golfsport?

Daniel Philipp: Einer meiner besten Freunde war Golfer und ich Leichtathlet und wir haben zusammen Sportabitur gemacht. Wir waren mal auf dem Golfplatz und es hat mir viel Spaß gemacht. Ich habe gemerkt, dass Golf tatsächlich ein richtiger Sport ist und man sich mental sehr konzentrieren muss. Viel Technik und viel Feingefühl braucht man – und keine Kraft. Das war für mich anfangs das größte Problem. Ich habe nur draufgehauen, das war meine größte Schwäche. Ich muss locker bleiben. Ich habe mich damals schon sehr mit Golf beschäftigt und habe die TPI (Titleist Performance Instructor ) Ausbildung. Auch beruflich beschäftige ich mit Golf, denn wir haben natürlich auch viele Kunden, die Golf spielen.



Daniel Philipp und Markus Zilligers werden Golf Post ab sofort als Gesundheis-Experten unterstützen. Das Duo wird den Golfsport vor allem unter gesundheitlichen Aspekten unter die Lupe nehmen und mit Videos sowie Artikeln dazu beitragen, dass Ihr Spiel nicht nur besser, sondern vor allem gesünder und nachhaltiger wird.