PGA Tour gegen Belly-Putter-Verbot - Demnächst Regeländerung?
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PGA Tour gegen Belly-Putter-Verbot

Rory McIlroys Form ruft die ersten Kritiker auf den Plan, Ian Poulter fand's nur peinlich und Annika Sörenstam geht vor die Kamera.

Ernie Els
Ernie Els wollte solange mit dem Belly Putter "schummeln", bis es verboten wird. Ab 2016 ist es soweit. (Foto: Getty)

Die PGA Tour hat sich gegen die Ächtung der langstieligen Putter ausgesprochen: „Ein Verbot des ,Anchoring‘ ist für Golf oder für die PGA Tour nicht von Vorteil“, erklärte Commissioner Tim Finchem am Finaltag des Accenture Match Play. Er betonte zwar, es sei nur die im Verfahren vorgesehene Meinungsäußerung. Aber damit bezieht die PGA Tour klar Stellung gegen die von den Regel-„Behörden“ USGA und R&A für 2016 angekündigte Änderung und öffnet einer Zweigleisigkeit des Regelwerks Tür und Tor.

Poulter fand sich „peinlich“

„Ich hatte Null Adrenalin“: Dieser Lochspiel-Sonntag lief für Ian Poulter nicht nach Wunsch. Nur Platz vier beim Accenture Match Play, das fand „Mister Ryder Cup“ aus England eher „peinlich“. Dennoch hätten die Tage in Arizona gezeigt, „dass mein Spiel in fantastischer Form ist,“ schrieb Poulter auf Facebook. „Das lässt für 2013 noch einiges erwarten.“

Lyle warnt McIlroy vor Absturz

Jede Menge ungefragter Tipps bekommt dieser Tage Rory McIlroy, bei dem‘s 2013 noch nicht recht zusammenlaufen will. Padraig Harrington zum Beispiel kritisierte die vierwöchige Auszeit mit Trainingsaufenthalten unter anderem in Monaco: „Rory hätte besser Spielpraxis sammeln sollen.“ Ex-Masters-Champion Sandy Lyle führte gar David Duval an, der nach einem Wechsel zu Nike-Schlägern sein „Momentum verloren“ habe und warnte vor einem ähnlichen Absturz. Rückendeckung erhält McIlroy wie immer von Buddy Graeme McDowell: „Bei so viel Talent ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich alles zurechtrückt.“

Der Präsident plaudert

Nachdem sich das Weiße Haus heftiger Medien-Schelte ausgesetzt sah, weil man den Mantel des Schweigens über das Golftreffen zwischen Barack Obama und Tiger Woods gebreitet hatte, plauderte der US-Präsident höchstselbst aus dem Nähkästchen. Ja, es sei eine sehr angenehme Begegnung gewesen, verriet Obama in einem TV-Interview. Und nein, keiner von beiden sei nervös gewesen: „Tiger wusste, dass ich keine Gefahr für seinen Weltranglisten-Platz bin; und mir war schnell klar, dass ich besser meinen Präsidenten-Job behalten sollte. Er ist mit seinem Spiel auf einem anderen Planeten.“



Sörenstam wird verfolgt

Annika Sörenstam ist eine der erfolgreichsten Golferinnen der Welt, plant Golfplätze, entwirft Mode, keltert Wein, fördert den Nachwuchs – und wird TV-Hauptdarstellerin. Für eine Reality-Serie des Internet- und Video-Programms Golfing World lässt sich die Ex-Weltranglisten-Erste künftig bei ihren vielfältigen Aktivitäten auf Schritt und Tritt von Kameras verfolgen.

WGC bleibt noch zehn Jahre in Doral

Das ist mal langfristige Planung: Der Vertrag zur Ausrichtung des jeweils zweiten Turniers der alljährlichen World Golf Championships zwischen dem Doral Golf Resort in Florida, das mittlerweile Donald Trump gehört, und der PGA Tour wurde jetzt bis 2023 verlängert. Die diesjährige Auflage findet als WGC-Cadillac Championship vom 7. bis 10. März statt.



Englische Golfplatz-Ikone ehrt Tom Watson

So beliebt ist Tom Watson auf den britischen Inseln: Der achtfache Major-Sieger und US-Ryder-Cup-Kapitän 2014 wurde vom Royal North Devon Golf Club, Englands ältestem Golfplatz (1864 gegründet), als erster ausländischer Golfer zum Ehrenmitglied berufen.

Thailänderin verspielt Heimsieg

Die Südkoreanerin Inbee Park hat das LPGA-Turnier in Thailand gewonnen, die Schlagzeilen indes bestimmte eine andere: Lokalmatadorin Ariya Jutanugarn brachte sich mit einem Triple-Bogey am 18. Loch um ihren Vorsprung von zwei Schlägen und damit um den Sieg! Schon zu Beginn hatte die 17-Jährige eine Drei-Schläge-Führung verspielt, bevor sie sich mit einem Hole-in-one am Par-3-Zwölften wieder nach vorne schob. Sandra Gal belegte nach einer guten Schlussrunde den geteilten 28. Platz.



Van Zyl gewinnt endlich Zuhause

Es geht doch: Bei der Africa Open konnte Jaco van Zyl den Platz im letzten Flight des Sonntags nicht nutzen, musste sich Darren Fichardt beugen. Jetzt feierte der Südafrikaner beim Dimension Data Pro-Am in Fancourt endlich den ersehnten Heimsieg. Nach drei Runden über die drei Plätze des famosen Resorts standen 17 unter Par auf seiner Karte.

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