PGA Tour: Rory McIlroy erobert die Spitze in Kanada
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PGA Tour: Rory McIlroy erobert die Spitze in Kanada

Stephan Jäger und Sepp Straka zeigen Schwäche am Moving Day der Canadian Open, Rory McIlroy übernimmt die geteilte Führung auf der PGA Tour.

Rory McIlroy auf dem geteilten ersten Platz der RBC Canadian Open der PGA Tour. (Foto: Getty)
Rory McIlroy auf dem geteilten ersten Platz der RBC Canadian Open der PGA Tour. (Foto: Getty)

Rory McIlroy zauberte am Moving Day der RBC Canadian Open eine 64er Runde aus dem Hut und setzte sich gemeinsam mit Webb Simpson und Matt Kuchar an die Spitze des Feldes der PGA Tour. Die drei teilen sich die Führung bei 13 Schlägen unter Par, gefolgt von Shane Lowry, dem Kanadier Adam Hadwin und Brandt Snedeker. Sepp Straka und Stephan Jäger zeigten am Moving Day eine etwas schwächere Leistung als noch Tags zuvor und müssen im Leaderboard Plätze abgeben.

Sepp Straka hält sich Chancen auf Topplatzierung offen

Nachdem Sepp Straka am Freitag sogar mit den Spitzenpositionen flirtet, ließ seine Leistung am Samstag etwas nach. Die Zahl der Bogeys auf seiner Runde übertraf die der Birdies und er kam mit zwei Schlägen über Par ins Clubhaus. Damit rutscht der Österreicher auf den geteilten 25. Platz ab. Vor dem Finale liegt er aber trotzdem nur drei Schläge hinter den Top 10 und kann es mit einer guten letzten Runde noch zu einer Topplatzierung bringen.

Auch Stephan Jäger ging nach seiner 64er Runde vom Vortag am Moving Day die Puste aus. Ein einsames Birdie gelang ihm am vierten Loch, dieses bekam während der Runde lediglich Gesellschaft von zwei Bogeys. Nach seiner 71 startet er vom geteilten 38. Platz ins Finale.

Rory McIlroy führt auf der PGA Tour

Für Rory McIlroy hatte das Turnier mit zwei mäßigen Runden begonnen, gemessen an den tiefen Scores seiner Kollegen. Dabei wartete der Nordire lediglich auf seine Chance, wie es aussieht. Mit einer bogeyfreien 64er Runde konnte er den Moving Day am besten für sich nutzen und übernahm am Samstag die geteilte Führung in Kanada. Dieser Aufschwung ist nicht nur im Hinblick auf einen möglichen Turniersieg sondern auch mit Blick auf die anstehende US Open von Bedeutung. Ebenfalls bedeutsam ist die Platzierung von Adam Hadwin nur einen Schlag hinter der Spitze. Der Kanadier könnte der Erste sein, der seit 65 Jahren die Trophäe der Canadian Open zurück in die Heimat holt.