Keith Mitchel feiert Premierensieg auf der PGA Tour
Zu einem solche Duell kam es am Finaltag der Honda Classic schließlich nicht und Vijay Singh verpasste es mit einer Even-Par-Runde zum ältesten Sieger auf der PGA Tour aller Zeiten zu werden. Dies lag zum einen daran, dass sich die üblichen Verdächtigen doch noch in den Kampf um den Titel einmischten und zum anderen daran, dass Keith Mitchell auf Loch 18 die Nerven behielt. Der junge Amerikaner, der erst seit 2015 als Profi unterwegs ist, lochte am entscheidenen Loch einen Putt aus knapp fünf Metern und kürte sich zum bereits vierten Premierensieger dieser PGA-Tour-Saison. Hier geht es zum Leaderboard der Honda Classic 2019 Besondere Brisanz hatte dieser Putt unter dem Gesichtspunkt, dass Mitchell Ende der Saison 2017, damals noch auf der Web.com Tour spielend, einen fast identischen Putt zum Erhalt seiner PGA-Tourkarte hatte und ihn damals noch verpasste. Im PGA National in Florida kam es nunmehr anders und Mitchell machte den damaligen Putt vergessen und strafte die "Fachpresse" lügen. Wie er sich den Sieg sicherte, können Sie im folgenden Video sehen. Mitchells Sieg bei der Honda Classic kann darüber hinaus nicht hoch genug eingestuft werden, setzte er sich schließlich nicht gegen die "No-Names" am Finaltag durch, sondern erwehrte sich den Attacken von niemand geringerem als Brooks Koepka und Rickie Fowler. Die beiden gestandenen PGA-Tour-Profis machten über die gesamte Runde hinweg gehörig Druck auf den jungen Mitchell und lagen bis zum letzten Loch gleichauf mit ihm. Am Ende war es jedoch der Mitchell, der den entscheidenen Putt lochte und Koepka und Fowler auf den geteilte zweiten Rang verwies.Big congrats @K_m_Mitchell & @TheHondaClassic! What a great event! So many in hunt whole time. Had 8-10 players thru back 9 who could win! Lot of good players—@BKoepka, @RickieFowler, @RyanPalmerPGA, @VijaySinghGolf—played fantastic! Then Keith had terrific 18th. Very exciting! pic.twitter.com/H2wSN2dKUk
— Jack Nicklaus (@jacknicklaus) March 4, 2019 Einen Schlag hinter den beiden Ryder-Cup-Spielern platzierte sich Ryan Palmer mit einem Ergebnis von sieben Schlägen unter Par. Palmer hatte gar lange Zeit die Führung im Clubhaus inne, da der Amerikaner schon lange Zeit vor der Spitzengruppe in den Finaltag gestartet war und nach drei Runden noch bei einem Ergebnis von Even Par lag. Die beste Runde des gesamten Turniers spülte ihn jedoch fast bis an die Spitze und sicherte ihm am Ende einen zuvor doch etwas unerwarteten geteilten vierten Rang. EIGHT birdies from @TheHondaClassic clubhouse leader @RyanPalmerPGA. #LiveUnderPar pic.twitter.com/SGQhofJQnH — PGA TOUR (@PGATOUR) March 3, 2019