Positives zum Saisonstart: Golfer sind gesünder, glücklicher, gelöster
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Positives zum Saisonstart: Golfer sind gesünder, glücklicher, gelöster

R&A geht mit gutem Beispiel voran und startet nach Masters in Großbritannien mit namhaften Unterstützern die „Golf & Health Week“.

Golf macht gesund. Während der Golf & Health Week wollen die Verantwortlichen das näher bringen. (Foto: Twitter/@thegolfbusiness)
Golf macht gesund. Während der Golf & Health Week wollen die Verantwortlichen das näher bringen. (Foto: Twitter/@thegolfbusiness)

Die Sommerzeit steht vor der Tür, der Wetterbericht passt, und in zehn Tagen ist Masters: Untrügliche Vorzeichen, dass die Golfsaison 2019 endgültig beginnen kann, ein bisschen Aprilwetter mal in Kauf genommen. Überdies ein schöner Anlass, um noch mal darauf aufmerksam zu machen, wie – im Wortsinn – heilsam Golf sein kann. Ok, zugegeben: Als bräuchte es spezielle Argumente oder gar ein Alibi, um sich auf die Runde zu verabschieden … Dennoch kann nicht oft genug auf die Symbiose von Golf und Gesundheit hingewiesen werden, was an dieser Stelle ja schon etliche Male geschehen ist. Und es gibt Neuigkeiten.

„Perfekte spielerische Betätigung“

Der R&A startet am Montag nach dem Major-Hochamt im Augusta National Golf Club zum ersten Mal eine sogenannte „Golf & Health Week“, in der mit zahlreichen Aktivitäten und Aktionen das öffentliche Bewusstsein für die gesundheitlichen Vorteile des Golfspiels bestärkt oder überhaupt erst geweckt werden soll. „Es ist wichtig, dass wir Golf unablässig als perfekte spielerische Betätigung für alle Altersklassen und jedwede körperlichen Fähigkeiten darstellen“, betonte R&A-Chef Martin Slumbers. „Und wir müssen immer wieder darauf hinweisen, welchen signifikanten Zuwachs für die Gesundheit und das Wohlbefinden die Menschen erlangen, wenn sie Golf spielen.“

Eine ähnliche Kampagne hat übrigens ebenfalls der Deutsche Golf Verband bereits vergangenes Jahr angekündigt: Schönen Gruß in die DGV-Zentrale nach Wiesbaden, man hört so wenig davon!

Mit Annika Sörenstam und Padraig Harrington

In Großbritannien und Irland stößt die Initiative der Granden aus St. Andrews auf große Resonanz. Die European Tour und die Ladies European Tour (LET) sind ebenso dabei wie die PGA, die Golf Foundation und die nationalen Verbände. Auch namhafte Golfer wie Annika Sörenstam und Brooke Henderson sowie Ryder-Cup-Kapitän Padraig Harrington und Zach Johnson etwa unterstützen als Botschafter die Golf-Gesundheitswoche, die in den sozialen Medien unter dem Hashtag „#GolfHealthWeek“ läuft und neben den generellen Aspekten der Golfgesundheit auch entsprechende Projekte und Angebote der Verbände und auf Clubebene propagiert.

Weitere Institutionen wie der europäische Behindertengolf-Verband, die PGAs of Europe oder gar Golf Australia wollen sich der Initiative anschließen. Nachahmung sei auch hierzulande wärmstens empfohlen.



Reduzierung des Krebsrisikos

Diverse Studien belegen nämlich, dass die präventive Wirkung von Golf bei weitem nicht so bekannt ist, wie‘s wünschenswert wäre. Eine Studiengruppe der Universität Washington beispielsweise hat herausgefunden, dass zwar 63,5 Prozent der Befragten in den USA um den positiven Effekt von körperlicher Betätigung auf das Herz-Kreislauf-System wissen, indes bloß 3,4 Prozent ist bewusst, dass moderate Belastung im Ausdauerbereich sogar der Krebsvorsorge dient und das Risiko von beispielsweise Brust- oder Darmkrebs reduzieren kann.

Schon 18 Loch pro Woche helfen

Die Wirkung auf das kardiovaskuläre System hat zuletzt „Heart Research UK“ herausgestellt, Großbritanniens zweitgrößte gemeinnützige Organisation in Sachen Herzgesundheit. „Golf ist von großem gesundheitlichen Vorteil und bringt als ,Walking Game‘ ein paar zusätzliche Fußwege in deine Woche,“ hieß es dort 2017. „Außerdem reduziert das den Hüftumfang und das Gewicht, verbessert den Blutdruck und die Cholesterinwerte.“ Laut des Forschungscenters für Sport und Sportindustrie (SIRC) an der Sheffield Hallam Universität reduziert bereits eine 18-Loch-Runde pro Woche, zu Fuß natürlich, das Risiko von Herz- oder Kreislauferkrankungen um 30 Prozent. „Nicht zuletzt hilft Golf bei der Entspannung, beim Abbau von Stress und ermuntert, Zeit mit Freunden zu verbringen, und das an der frischen Luft“, bestätigt Gesundheitsberaterin Jo Jenkins, die unter anderem „British Telecom“ betreut und dort Golf als Mitarbeiterprogramm eingeführt hat. Keine wirklich neuen Erkenntnisse, aber immer wieder erwähnenswert.

Glück und soziale Einbindung in Prozent

Ohnehin sind Golfer die glücklichere Menschen. Meistens jedenfalls, nach rechts weg oder in den Teich gehauene Bälle mal außen vor. Der R&A hat eine Studie in Auftrag gegeben, die anlässlich der letztjährigen Open Championship in Carnoustie vorgestellt wurde und zeigt, wie positiv gerade Golf als „Sport für die gesamte Lebensspanne“ das mentale Gefüge beflügeln kann.

Demnach bescheinigen sich 72 Prozent der befragten Golfer einen guten Gesundheitszustand, gesamtgesellschaftlich tun das nur 51 Prozent. Und 80 Prozent der Golfer sind mehr als nur zufrieden mit ihrem sozialen Leben und ihrer Einbindung in einen Kreis von Freunden oder zumindest Gleichgesinnten. Insgesamt liegt die Quote vergleichsweise nur bei 60 Prozent. Außerdem bezeichnen sich Golfer um das Zweieinhalbfache weniger als ängstlich und fühlen sich um den selben Faktor weniger von Einsamkeit bedroht als „der Rest der Welt“.



Was zu beweisen war, einmal mehr: Dieses Spiel sollte es wirklich auf Rezept geben.



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