Presidents Cup: Internationales Team stellt Rekord auf
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Presidents Cup: Internationales Team stellt Rekord auf

Das internationale Team führt nach dem ersten Tag beim Presidents Cup im Royal Melbourne Golf Club überraschend deutlich mit 4:1.

Das Team rund um Kapitän Ernie Els hat nach Tag 1 des Presidents Cup gut lachen. (Bildquelle: Getty)
Das Team rund um Kapitän Ernie Els hat nach Tag 1 des Presidents Cup gut lachen. (Bildquelle: Getty)

Beim Presidents Cup messen sich alle zwei Jahre die besten Spieler aus Amerika mit einer Auswahl an internationalen Spielern. Der diesjährige Kontinentalvergleich findet im australischen Royal Melbourne Golf Club statt und hat schon für die ein oder andere Überraschung gesorgt. Das favorisierte amerikanische Team liegt nach Tag 1 überraschend deutlich mit 4:1 zurück. Lediglich Tiger Woods kann sein Fourball-Match mit Justin Thomas klar für sich entscheiden und holt den einzigen Punkt für das amerikanische Team. Während die Partien um Sungjae Im/Adam Hadwin (gegen Patrick Cantlay/Xander Schauffele) und C. T. Pan/Hideki Matsuyama (gegen Patrick Reed/Webb Simpson) erst am letzten Loch entschieden werden, verzeichnen die anderen beiden Partien doch recht deutliche Ergebnisse. Louis Oosthuizen und sein Partner Abraham Ancer sorgen ebenfalls wie Woods/Thomas für eine klare Angelegenheit und siegen mit 4 auf 3.

Klare Angelegenheit an Tag 1 beim Presidents Cup

Es war ein historischer Tag beim Presidents Cup im Royal Melbourne Golf Club, denn das internationale Team hat sich den größten Vorsprung nach Tag 1 der Geschichte erarbeitet und führt nach den Fourball-Matches am Donnerstag mit 4:1. Die bisherige Bestmarke beim Presidents Cup wurde im Jahre 1998 mit 3-einhalb zu 1-einhalb aufgestellt und zwar auch im Royal Melbourne Golf Club. Dabei sah zu Beginn noch alles so gut für das amerikanische Team aus. Der erste Flight um Golflegende Tiger Woods konnte noch einen deutlichen Sieg einfahren und sichert somit den ersten Punkt für das Team USA. Doch direkt die zweite Partie sollte eine Überraschung für die Zuschauer bereit halten. Sungjae Im, der jüngste Spieler der Presidents-Cup-Geschichte und Adam Hadwin, der Presidents-Cup-Rookie ringen gemeinsam Patrick Cantlay und Xander Schauffele nieder. Hadwin gab nach seiner Runde zu Protokoll: "Mein erstes siegreiches Match beim Presidents Cup. Es hat so viel Spaß gemacht. Sungjae macht es einem einfach, mit ihm zu spielen. Er ist sehr solid vom Tee zum Grün und hat mich ein bisschen entspannt."


Auch Adam Scott und Byeong Hun An können ihr Match für sich entscheiden und düpieren den Golfprofessor Bryson DeChambeau und Tony Finau. Das vierte Match des Tages war an Spannung kaum zu überbieten. Hideki Matsuyama und C. T. Pan sorgten am letzten Loch für den Showdown und hielten sich ihre endgültige Entscheidung bis zum Schlussloch auf. An diesem benötigt das internationale Team nur noch ein geteiltes Loch zum Punktgewinn. Auch dies gelingt und das Team von Ernie Els fährt den dritten Punkt in Folge ein. Louis Oosthuizen und der Mexikaner Abraham Ancer sorgen schnell für klare Verhältnisse und weisen Gary Woodland und Dustin Johnson schnell in ihre Schranken. Pikantes Detail, Presidents-Cup-Rookie und US-Open-Champion Woodland erzielt an diesem Tag kein einziges Birdie. Ooshuizen äußert sich nach der Runde mit lobenden Worten über seinen Teamkollegen Abraham Ancer: "Er hat alles getroffen. Er hat Fairways, Grüns, einfach alles heute getroffen. Es war surreal."



Make it 4 UP through 5 now for the pair. pic.twitter.com/vVeDXOAtfu

— PGA TOUR (@PGATOUR) December 12, 2019


Nach Tag 1 führt das internationale Team mit 4:1 gegen das amerikanische Team und konnte sogar einen alten Rekord aus dem Jahr 1998 einstellen.

So läuft der Presidents Cup ab

Der Presidents Cup ist ein Mannschaftswettbewerb, der alle zwei Jahre zwischen Golfern aus den USA und dem Rest der Welt (Ausgenommen Europa) stattfindet. In 30 Matches geht es im Doppel oder einzelnd um wichtige Punkte. Beim Presidents Cup gilt es seit 2015 insgesamt 15-einhalb Punkte zu erreichen, um den Sieg beim Presidents Cup zu holen.