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Ryder Cup 2018 auch in wirtschaftlicher Hinsicht ein großer Erfolg

Der Ryder Cup 2018 war neben dem sportlichen Erfolg auch ein ökonomischer Erfolg für Frankreich und die Region rund um Paris.

Die Zuschauer am ersten Tee beim Ryder Cup 2018. (Foto: Getty)
Die Zuschauer am ersten Tee beim Ryder Cup 2018. (Foto: Getty)

Dass der Ryder Cup 2018 in sportlicher Hinsicht ein voller Erfolg für die Europäer war, ist mehr als deutlich. Team Europa siegte im Le Golf National eindrucksvoll mit 17 1/2 zu 10 1/2 und ließ den Amerikanern nicht den Hauch einer Chance. Dass der Ryder Cup aber auch in wirtschaftlicher und ökonomischer Hinsicht gut eingeschlagen hat, beweist jetzt ein aktueller Bericht von Ryder Cup Europe und der Französischen Golf Federation.

Ryder Cup: Über 230 Millionen Euro Umsatz

Erst zum zweiten Mal nach 1997 (Valderrama, Spanien) fand der Ryder Cup im vergangenen Jahr in Kontinentaleuropa statt. Mehr als 270.000 Zuschauer zogen in den Le Golf National, vor den Toren von Paris, und sahen in drei Tagen eine unglaubliche Vorstellung des europäischen Teams. Dem Bericht zufolge belief sich die wirtschaftliche Aktivität in Frankreich aufgrund des Ryder Cup 2018 auf 235,7 Millionen Euro - was einer Steigerung von knapp 119 Millionen Euro im Vergleich zu 2014 (Ryder Cup in Gleneagles, Schottland) entspricht. Dazu wurden die Ausgaben aller Zuschauer und Veranstaltungsteilnehmer (unabhängig von deren Motivation und Ort der Unterkunft) zuzüglich aller Organisationsausgaben, unabhängig von der Quelle der Mittel (einschließlich der Ausgaben von FFG und französische Behörden beim Ausbau von Kursen und Infrastruktur) herangezogen. "Der deutliche Anstieg der Wirtschaftstätigkeit gegenüber 2014 in Schottland unterstreicht auch das anhaltende Wachstum der globalen Attraktivität des Ryder Cup als eines der größten Sportereignisse der Welt", macht Guy Kinning, Direktor des Ryder Cups, deutlich.


Ryder Cup lockt Touristen nach Paris

Insgesamt kamen Zuschauer aus über 90 verschiedenen Ländern nach Frankreich, um sich das Golfhighlight nicht entgehen zu lassen. Knapp 50 Prozent kamen aus dem Vereinigten Königreich. Dahinter rangieren die USA, Deutschland, Niederlande und Irland - wenn es um die Zuschaueranteile aus verschiedenen Ländern geht. Die Golffans machten 220.000 Übernachtungen in der Region Paris. Sieben von zehn Touristen, die Paris aufgrund des Ryder Cups besuchten, kommen in diesem Jahr wieder, um einen kurzen Urlaub in der Region zu machen. "Die in diesem Wirtschaftsbericht hervorgehobenen Zahlen belegen die Hauptvorteile, die die Ausrichtung eines Ryder Cups für ein Land durch die Ausgaben der Zuschauer und Besucher mit sich bringt", resümiert Guy Kinnings.



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