Vorschau: Alles Wissenswerte zum Presidents Cup 2019
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Vorschau: Alles Wissenswerte zum Presidents Cup 2019

Teams, Tee Times, Favoriten: Wir haben die wichtigsten Informationen zum Presidents Cup 2019 in Melbourne zusammengefasst.

Alle Informationen rund um den Presidents Cup 2019. (Foto: Getty)
Alle Informationen rund um den Presidents Cup 2019. (Foto: Getty)

In dieser Woche geht es endlich zur Sache: Im Royal Melbourne treffen von Donnerstag, dem 12.12. bis Sonntag dem 15.12. das internationale Team von Ernie Els und das amerikanische Team von Tiger Woods aufeinander.

Der Presidents Cup 2019: Die Teams

Seit Anfang November stehen die beiden Teams fest, dann wählten die beiden Kapitäne ihre Wild Cards. Ernie Els holte sich zwei weitere Rookies ins Boot und nachdem der erfahrene Jason Day mit einer Rückenverletzung ausfiel, ersetzte Byeong Hun An ihn und erhöte die Zahl der Presidents-Cup-Neulinge so auf insgesamt sieben von zwölf Spielern in Els' Team.


Während das amerikanische Team genau genommen fünf Rookies zählt, haben zwei davon, Tony Finau und Bryson DeChambeau, im vergangenen Jahr Erfahrung beim Ryder Cup gesammelt. Ganz bestimmt kein Rookie ist Kapitän Tiger Woods, der sich selbst eine der Wild Cards gab und als Playing Captain das Team bereichern wird. Auch Team USA musste einen verletzungsbedingten Wechsel hinnehmen. Der vierfache Majorsieger Brooks Koepka wird durch Rickie Fowler ersetzt.


Der Fahrplan für den Presidents Cup 2019

Ähnlich wie beim Ryder Cup wird beim Presidents Cup ausschließlich Matchplay gespielt. Der Wettbewerb beginnt am Donnerstag mit fünf Fourball-Matches, am Freitag folgen fünf Foursome-Matches. Der Samstag startet mit vier Fourball-Matches am Vormittag und geht mit vier Foursome-Matches am Nachmittag weiter. An den ersten drei Tagen treten die Spieler jeweils mit einem Partner an, am Finaltag treten dann alle Spieler einzeln in den Singles-Matches an. Für ein gewonnenes Match gibt es einen Punkt für den Sieger, bei einem geteilten Match erhalten beide Teams jeweils einen halben Punkt. Insgesamt werden 30 Punkte verteilt, eine Mannschaft benötigt 15,5 Punkte, um den Presidents Cup 2019 zu gewinnen.

Die deutschen Tee Times für den Presidents Cup 2019

Durch die Zeitverschiebung ist Australien Deutschland zehn Stunden voraus, was dazu führt, dass die Tee Times mancher Runden in Deutschland noch am vorhergehenden Tag liegen. Wenn die ersten Paarungen in Australien am Donnerstagmorgen um 9:30 Uhr auf die Runde gehen, ist es in Deutschland beispielsweise noch Mittwochabend.

Tag 1: 11.12., 23:30 Uhr

Tag 2: 13.12., 01:00 Uhr

Tag 3 Vormittagsmatches: 13.12., 21:00 Uhr

Tag 3 Nachmittagsmatches: 14.12. 02:00 Uhr

Tag 4: 15.12., 00:00 Uhr



Wer sind die Favoriten?

Der Royal Melbourne hat eine ganz besondere Bedeutung für das Internationale Team, denn hier konnte es 1998 seinen einzigen Sieg gegen die Amerikaner feiern und zwar mit überragenden 20 1/2 zu 11 1/2 Punkten, eine Dominanz wie sie selbst die Amerikanern nur selten erreichten.

Neben dem einen Sieg gelang es dem internationalen Team in zwölf Austragungen nur einmal, die Punkte zu teilen (2003) während die Amerikaner insgesamt zehn Mal den Sieg davontrugen. Aufgrund dieser Turniergeschichte und dem hochkarätigen amerikanischen Team überrascht es nicht, dass die Amerikaner als haushoher Favorit in den Wettbewerb starten. Das gesamte amerikanische Team ist in den Top 25 der Weltrangliste platziert, während nur drei Golfer des Team International zu den besten 25 der Welt gehören. Der Seite oddschecker.com zufolge sehen die Buchmacher die Amerikaner mit Siegchancen von 71 Prozent. Wer auf das Internationale Team setzt, kann im Falle eines Sieges mit dem 3,75-fachen seines Einsatzes rechnen.

Als Top-Scorer für das Internationale Team liegen Lokalmatador Adam Scott und Hideki Matsuyama bei den Buchmachern gleichauf in Führung, aber auch Louis Oosthuizen ist eine beliebte Wahl. Im Team USA ist Justin Thomas aufgrund seiner Ryder-Cup-Leistung der Favorit, aber auch Patrick Reed ist bei wettbegeisterten Golffans oben mit dabei.

Der Fanfavorit vor Ort ist schon von vornherein klar: Tiger Woods. So klar, dass Adam Scott, führender australischer Spieler im internationalen Team, sogar um den Heimvorteil seines Teams fürchtet, sollten die Fans zu sehr hinter Woods stehen. Woods selbst unterstützt Scott in dieser Sache: „Die Fans sollten definitiv ihr Heimteam unterstützen, das muss so sein."