PGA Tour: So funktioniert das neue Team-Format der Zurich Classic
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PGA Tour: So funktioniert das neue Team-Format der Zurich Classic

Ein einziges Team-Event gibt es auf der PGA Tour - die Zurich Classic. Schon nach zwei Jahren gehört es zu den beliebtesten Turnieren. Und so funktioniert's.

Billy Horschel und sein Teamkollege Scott Piercy am 18. Loch der Zurich Classic 2018 (Foto: Getty)
Billy Horschel und sein Teamkollege Scott Piercy am 18. Loch der Zurich Classic 2018 (Foto: Getty)

Die Zurich Classic of New Orleans findet in diesem Jahr vom 25.-28.04. statt. Das Turnier ist zwar seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der PGA Tour, aber lange auch "nur" ein Turnier wie viele andere gewesen. Vor zwei Jahren wurde es in ein neues Gewand gehüllt und findet nicht mehr im Einzel-Zählspiel statt. Stattdessen wurde das Format zu einem Zwei-Mann-Team-Event abgeändert, behielt aber seinen Status als vollwertiges Turnier mit üppigem Preisgeld und zahlreichen FedExCup-Punkten.

Das Starterfeld besteht aus 80 Teams, wobei sich die Top-Spieler selbst einen Mitspieler aussuchen dürfen. Einzige Voraussetzung für die Wahl ist, dass der Partner auf der PGA Tour spielberechtigt ist, oder eine Sponsoreneinladung erhalten hat. Die Teams spielen am Donnerstag und Samstag im Fourball-Format, am Freitag und Sonntag im Foursome-Modus. Auch hier wird wie üblich nach der zweiten Runde der Cut gezogen und nur die besten 35 Teams kommen in die dritte Runde. Gewinnen können die Teams insgesamt 7,1 Millionen US Dollar, das Siegerduo sahnt zusätzlich noch 800 FedExCup-Punkte (je 400) ab.


Aufschwung durch Einzigartigkeit

Gründe für die Neuerung erklärte Andy Pazder, Chief of Operations der PGA Tour: "Wir haben das Wachstum der Popularität bei den zweijährlichen Mannschaftswettbewerben wie dem Ryder Cup und dem World Cup of Golf gesehen und auch, was für eine Begeisterung diese Turniere erzeugen. Wir glauben, dass die Fans diese Art von Wettbewerb gerne als festen Bestandteil unserer Saison sehen möchten". Dieses Format macht die Zurich Classic auf der PGA Tour damit außergewöhnlich, denn zuletzt gab es ein vergleichbares Team-Event der PGA Tour vor fast vier Jahrzehnten bei der Walt Disney World National Team Championship im Jahre 1981.

Die Resonanz war bei der Bekanntgabe der Änderung zunächst sehr positiv. „Das Team-Format ist ein unglaublich tolles neues Element auf der Tour“, so der Olympiasieger Justin Rose. Und auch zwei Jahre nach dem Experiment sind sowohl die Fans als auch die Organisatoren positiv überrascht von der "wieder auflebenden jährlichen Station der PGA Tour in New Orleans". Der Umbruch von dem klassischen 72 Loch Zählspiel-Format unterlag selbstverständlich einem Risiko, führte jedoch letztendlich zu stärkeren Starterfeldern und gesteigertem Interesse an diesem einzigartig gewordenen Tour-Event.

Wahl der Teams könnte Event gefährden

Dennoch gibt es auch genügend Kritiker für dieses Format. Das Interesse könne schnell wieder sinken, insbesondere durch die freie Wahl an Mitspielern. Die häufige Wahl von unbekannteren Spielern könnte das Event unattraktiv und langweilig machen. Ob die dritte Zusammenstellung der Teams gelingt und für Spannung sorgt, scheint nun noch fraglich zu sein. Doch auch in diesem Jahr gehen die Stars wieder in originell zusammengesetzten Teams an den Start. Unter anderem spielt Brooks Koepka mit seinem Bruder Chase und Sergio Garcia mit Tommy Fleetwood. Alex Cejka wählte Alex Prugh als Partner und Stephan Jäger bildet mit J.T. Poston ein Team.



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