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US Masters 2026: 20.000 Kilometer für den Traum von Augusta

US Masters 2026: 20.000 Kilometer für den Traum von Augusta

Foto: The Masters / X

Das US Masters 2026 war für Ryan Gerard nur über einen Umweg um die halbe Welt zu erreichen – am Ende zahlte sich der Aufwand aus.

Wie weit würde ein Golfer reisen, um sich den Traum vom Masters zu erfüllen? Ryan Gerard fand darauf eine ziemlich klare Antwort: mehr als 20.000 Kilometer. Seine Geschichte ist eine von Risiko, Durchhaltevermögen und dem unbedingten Willen, sich eine Einladung nach Augusta zu verdienen. Was in Jupiter, Florida, begann, führte Gerard zunächst nach Rom und schließlich bis nach Mauritius. Dort fand im Dezember jenes Turnier statt, das für ihn zur letzten realistischen Möglichkeit wurde, sich noch in die Top 50 der Amateur-Weltrangliste zu spielen und damit das Ticket für das Masters zu lösen.


US Masters 2026: Die letzte Chance auf Mauritius


Gerard stand damals unter Druck. Nach einem verpassten Cut beim RSM Classic wurde die Lage eng, und der Weg nach Augusta schien plötzlich offen, aber alles andere als sicher. Also entschied er sich zu einem ungewöhnlichen Schritt: Statt abzuwarten, reiste er ans andere Ende der Welt, um seine letzte Chance zu nutzen. Begleitet wurde er von seinem Freund JP, einem Caddie von der Korn Ferry Tour. Die Mission war klar. Gerard wollte nicht einfach nur mitspielen, sondern genau das Ergebnis holen, das er für die Masters-Qualifikation brauchte. Entsprechend fokussiert ging er die Reise an. Man sei dort gewesen, „um einen Job zu erledigen“, schilderte Gerard später sinngemäß.

Vor Ort wurde die Aufgabe nicht leichter, sondern schwieriger. Zunächst hätte ein Platz unter den besten 15 gereicht, um sich die entscheidenden Punkte zu sichern. Doch im Verlauf des Turniers verschob sich die Rechnung, plötzlich war ein Ergebnis in den Top 4 nötig. Der Druck stieg also noch einmal deutlich. Gerard ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Entscheidend sei gewesen, nicht an Perfektion zu denken, sondern an solide Schläge und kluge Entscheidungen. Genau damit hielt er sich im Turnier und brachte sich in die Position, die er brauchte.

Am Ende gelang ihm genau das Ergebnis, für das er die lange Reise angetreten hatte: ein Platz unter den besten Vier. Zunächst habe trotzdem kurz die Enttäuschung überwogen, weil er als Wettkämpfer natürlich lieber ganz vorne gestanden hätte. Doch sein Begleiter holte ihn sofort zurück auf das Wesentliche: Er hatte sein Ziel erreicht.

 Die Einladung nach Augusta


Nach dem Turnier ging es zurück Richtung Heimat, diesmal mit einem Zwischenstopp in Paris. Dort blieb sogar noch etwas Zeit, um durchzuatmen und die Reise sacken zu lassen. Die eigentliche Belohnung folgte aber erst wenig später: die offizielle Einladung zum Masters. Für Gerard war genau dieser Moment der eigentliche Lohn für die Strapazen. Die Reise um die Welt, der Druck, die Ungewissheit und das Risiko hatten sich ausgezahlt. Nun wartet auf ihn Augusta National, Magnolia Lane und sein ganz persönlicher Traumstart beim Masters.

Quelle: The Masters


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