Eine schwere Auftaktrunde beim US Masters 2026
Ein Blick auf die letzten zehn Jahre der Masters-Geschichte zeigt, dass Shane Lowry mit seiner Einschätzung ins Schwarze trifft. Die erste Runde des US Masters 2026 war zwar nicht die allerschwerste der jüngeren Geschichte, aber sie ranked unter den Top 3. In Sachen Durchschnittsscore belegt sie Platz 2. Nur beim Masters 2017 wurden mehr Schläge gebraucht, nämlich 74,93. Aber die Ausgabe des Jahres 2021 folgt dicht dahinter, damals waren es in Runde 1 74,51 Schläge.2017 lagen sogar nur elf Spieler unter Par, 2021 waren es 12. In beiden Jahren lag der Führungsscore nach der ersten Runde bei sieben Schlägen unter Par, in diesem Jahr führten Rory McIlroy und Sam Burns das Turnier mit fünf Schlägen unter Par an, niedriger als in den meisten anderen Jahren.
2017 war aber bei weiten nicht das schwierigste Masters in der Geschichte. Vor 2007 lag der Durchschnittsscore zum Auftakt häufig in den 75er oder sogar 76er Schlägen, mit 2003 als schwierigster Master-Start seit 1985 (soweit reichen die Data Golf Statistiken zurück).
"Es wird sehr, sehr hart werden"
Doch Lowry befürchtet, Runde 1 könnte erst der Anfang sein. "Schaut euch mal die Wettervorhersage an. Die können an diesem Wochenende mit dem Golfplatz machen, was sie wollen." Sonnig, warm und leichter Wind sind für das ganze Wochenende angesagt. Perfekte Golfbedingungen, aber auch perfekte Bedingungen, um den Platz zu einer wahren Challenge zu machen. "In den letzten Jahren hatten wir jedes Jahr einen Tag, an dem es geregnet hat. Das hat uns ein bisschen geholfen, aber ich glaube, bevor die Woche vorbei ist, wird es hier sehr, sehr hart werden", sagt Lowry im Bezug auf den Golfplatz.Die einfachste Auftaktrunde gab es übrigens 2020, als das Turnier im Herbst stattfand. mit 71,41 Schlägen lag der Durchschnittsscore damit sogar unter Par. Nicht verwunderlich, das Dustin Johnson sein Rekord-Siegergebnis von 20 Schlägen unter Par für sicher hält.
