Adventures in Golf: Wenn Tradition auf Tradition trifft
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Adventures in Golf: Wenn Tradition auf Tradition trifft

Erik Anders Lang ist mit Adventures in Golf dieses mal in Minnesota unterwegs, zum "Sheep Golf" spielen. Dabei trifft alte Heimat auf neue Heimat. 

Dieses Mal verschlägt es Erik Anders Lang von Adventures in Golf nach Minnesota. (Foto: Screenshot)
Dieses Mal verschlägt es Erik Anders Lang von Adventures in Golf nach Minnesota. (Foto: Screenshot)

Erik Anders Lang von "Skratch Golf" ist mit "Adventures in Golf" dieses Mal in den USA unterwegs. Genauer gesagt: unterwegs zu einer Schaffarm in Minnesota, um "Sheep Golf" zu spielen. Dabei spielt er auf dem Golfplatz der Valhalla Farm, dem Bal Hepburn Course. Benannt nach der Farm des Großvaters der Betreiberin in der alten Heimat, Schottland.

Tief in der Tradition verankert

"And i'm scottish" sagt Betreiberin Lou Legried. "Und ich bin schottisch", das ist ein guter Ausdruck für die Verbundenheit, die immer noch mit der alten Heimat besteht. Schottland ist für zwei Dinge bekannt: Schafe und Golf und da die Auswanderer bereits in der Heimat eine Schaffarm führten, war ein Golfplatz auf dem Gelände die logische Konsequenz.

Der Golfplatz tritt dabei ganz in die traditionellen Fußstapfen der Erbauer. Die Löcher haben Namen wie "Sheep Shed", obwohl ein Sturm bereits vor vielen Jahren die Schutzhütte für Schafe in den nahen Wald "versetzt" hatte. Die Hütte ist weg, der Name ist geblieben.

Überhaupt mutet der ganze Golfplatz für Erik Anders Lang, dem Moderator der "Adventures in Golf"-Serie, sehr urig an. Große, alte Bäume und dichtes Gras, dass aussieht, als wäre es schon immer hier gewesen. Zum Spielerlebnis gehört auch das typische Farminterieur: An zwei Stellen muss man um einen Schuppen herum spielen und über Schafzäune hinweg chippen, um zum Loch zu gelangen.

Verrückte Regeln

Abgesehen davon, dass Rindermarken aus einem Hut gezogen werden, um die Spielreihenfolge festzulegen, gibt es noch Regeln wie: Immer auf die Schafe und Ponys achten, keine Gatter offen stehen lassen und nicht über Zäune klettern. Wer gegen diese Regeln verstößt, muss ein bis zehn Strafschläge hinnehmen. Je nachdem, wie schwer der Verstoß war. Dafür gibt es kein Greenfee zu entrichten und auf Golfkarts muss auch verzichtet werden und die Schäferhunde klauen gern mal einen der Bälle. Definitiv ein Golfplatz, wie es ihn so kein zweites Mal gibt.

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