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Andalucia Valderrama Masters 2017: Der Gastgeber spielt sich an die Spitze

Der erste Tag beim Andalucia Valderrama Masters hatte vor allem in den Anfangsstunden viel zu bieten. Sechs deutsche Spieler gingen bei diesem Turnier an den Start.

Sergio Garcia steht vor heimischen Publikum an der Spitze des Leaderboards. (Foto: Getty)
Sergio Garcia steht vor heimischen Publikum an der Spitze des Leaderboards. (Foto: Getty)

Das Andalucia Valderrama Masters gehört zu den beliebteren Turnieren der European Tour. Das liegt nicht zuletzt an dem äußerst schönen Golfplatz des Real Club Valderrama, sondern auch daran, dass es ein wichtiges Turnier auf der Zielgeraden der European Tour ist. Gastgeber ist die Sergio Garcia Foundation. Der Masters-Sieger ließ es sich da natürlich nicht entgehen, in seiner Heimat aufzuteen. Neben ihm teeten gleich auch noch sechs deutsche Profis mit auf. Die meisten von ihnen müssen noch fleißig Geld für den Erhalt der Tourkarte sammeln, also müssen sie sich bei jedem Turnier gut platzieren, um dieses zu Ziel zu erreichen.


Deutsche Profis eher mit verhaltener Leistung

Die angetretenen Deutschen, Maximilian Kieffer, Bernd Ritthammer, Martin Kaymer, Florian Fritsch, Marcel Siem und Alexander Knappe konnten am ersten Tag allesamt nicht wirklich glänzen. Lediglich die Runden von Kaymer und Fritsch sind erwähnenswert.

Martin Kaymer fast mit dem Hole-in-One

Martin Kaymer hatte es nicht leicht auf der Front Nine des Golfkurses in Andalusien. Drei Bogeys und ein Birdie halfen ihm nicht gerade eine Top-Platzierung zu erlangen. Auf der Back Nine sollte es dann anders aussehen, dort gelangen ihm gleich mehrere Birdies und dann kam das Loch 15, ein Par drei mit knapp 206 Metern Länge, also nicht allzu kurz, welches den Zuschauern einer der besten Schläge des ersten Tages bescherte. Nur ein paar Zentimeter fehlten dem Mettmanner schließlich zum Hole-in-One und zum Gewinn eines brandneuen Volvo's.


An der 18 gelang ihm dann erneut ein sehr guter Tee Shot. Es reichte allerdings lediglich für ein Par, so dass Kaymer mit einer Runde von 70 Schlägen auf dem geteilten 16. Rang der beste Deutsche im Feld des ersten Tages war. Zweitbester Spieler aus den deutschen Reihen ist Florian Fritsch.  Dieser ließ nichts anbrennen und spielte eine unspektakuläre, aber auch eine größtenteils fehlerfreie Parrunde.

Ein Kopf an Kopf Rennen beim Andalucia Valderrama Masters 2017

Die Top Drei im Feld lieferten sich am ersten Tag des Turniers ein Kopf an Kopf Rennen. Zunächst sah es so aus, als würde Robert Rock allen davonlaufen, doch unterstützt von den heimischen Fans gelang es auch dem Gastgeber Sergio Garcia, stark aufzuspielen. Am Ende schaffte es der Engländer Rock nicht, sein gutes Spiel aufrecht zu erhalten, musste zwei Bogeys hintereinander in Kauf nehmen und brachte letztendlich trotzdem eine sehr gute 67 ins Clubhaus. Sergio Garcia's Putter hingegen lief heiß und auch seinen Vater freute dies sichtlich. An Loch sechs gelang Garcia ein sehr guter Golfschlag und man konnte beobachten, wie Garcia sen. seine Faust ballte und sich für seinen Sohn freute. Mit seiner 66er-Auftaktrunde spielte er die beste Anfangsrunde, die er in Valderrama bei einem Tour-Event je gespielt hatte.




Der dritte im Bunde der Top-Performer am ersten Tag war Joost Luiten. Der Niederländer schaffte es ebenfalls eine 66 zu spielen, und mit sensationellen Schlägen gelang es ihm, die Zuschauer zu begeistern. Man darf also gespannt sein, was morgen noch für sensationelle Schläge auf uns zukommen.

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