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Andrew Johnston: „Beef“ gibt Lehrstunde im Pub

Andrew "Beef" Johnston über die "Heilung" für alle Slicer, den richtigen Einsatz der Handgelenke und wie er das Ungeheuer von Loch Ness tötete.

Andrew Johnson gibt sich auch bei einer Trainingseinheit im Pub locker und lustig. (Foto: Getty)
Andrew Johnson gibt sich auch bei einer Trainingseinheit im Pub locker und lustig. (Foto: Getty)

Wäre man überrascht Andrew Johnston, besser bekannt als "Beef", in einem Londoner Pub zu treffen? Eher nicht. Warum sollte man den aufkommenden Publikumsliebling also nicht gleich um Rat fragen, wenn man ihn in seinem scheinbar "natürlichen Lebensraum" antrifft? Das dachten sich wohl auch die Kollegen von Golf Digest und verabredeten sich mit dem 27-Jährigen in einer Kneipe, um in uriger Atmosphäre über seine wertvollsten Trainingstipps zu sprechen.

Und davon hat "Beef" reichlich. Ob es ums Pitchen, Bunkerschläge oder die Beseitigung von Yips geht, der European-Tour-Sieger weiß Rat. An die Theke gelehnt macht Andrew Johnston vor, wie man die Handgelenke bei einem Schlag mit einem Wedge richtig einsetzt, oder sie auch aus dem Spiel nimmt, wenn sie Probleme bereiten. Im Fokus haben er und sein Interviewpartner dabei stets den "Average Golfer".

Die absolute Lösung für alle Slicer

Nach einer "generellen Lösung" für alle "Slicer" wird "Beef" gefragt. Ob sein Tipp Ihnen helfen kann? In vielen Fragen gibt sich der gebürtige Londoner pragmatisch. Schläger mit viel Loft beispielsweise seien für Bogey-Golfer nicht per se schwer zu spielen. "Man muss nur vorher üben und es ausprobieren. Man kann so einen Schläger nicht kaufen und in die Tasche stecken." Eine ähnliche Erfolgsformel sieht er übrigens hinter Luke Donalds Wedge-Spiel, das er sehr bewundere. "Jede Menge Training", stecke dahinter. So einfach ist das.

Damit "Beef" aber nicht wie ein Lehrmeister daherkommt, der von oben herab predigt, gibt er auch folgende Anekdote über einen seiner schlechtesten Schläge in jüngster Zeit zum Besten. "Auf der ersten Runde der Open Championship habe ich einen Shank geschlagen. Ich lag auf der rechten Seite im Rough, hatte aber ‚an all-right-lie'. Ich wusste, dass der Ball ziemlich schnell rausfliegen würde. Und dann habe ich das Loch-Ness-Monster getroffen. Es ist kein Mythos. Ich habe Nessi getötet."

Andrew "Beef" Johnston: Trainingstipps im Pub

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