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„Ich brauche Action – wie beim Fußball“

Wenn keine Turniere laufen, verbringt Ann-Kathrin Lindner ihre Zeit auf einem anderen Rasen, mit einem größeren Ball.

Ann-Kathrin Lindner
Ann-Kathrin Lindner (blaues Trikot) beim Charity-Fußballspiel in Evian im September. (Foto: Tristan Jones/LET)

Hallo liebe Leser,

in der Woche nach den Open de France habe ich mal wieder etwas Zeit mit meinem neuen und alten Hobby verbracht - dem Fußball spielen. Soweit es die Zeit erlaubt und in meinen Trainings- und Turnierplan passt, bin ich aktiv beim Mannschaftstraining. Zu den Pflichtspielen fahre ich zur Unterstützung mit. Das ist wirklich eine super Abwechslung, das Team ist klasse und es dreht sich mal nichts um Golf 😉

Das Training ist dazu auch noch förderlich. Ich könnte mich in meiner Freizeit oder zum Ausgleich auch mit Kochen, Lesen, DVD gucken oder anderen entspannteren Dingen beschäftigen, aber ich brauche einfach Action - auch um runterzufahren. Dreimal war ich diese Woche also mit dem Team unterwegs, was bei allem Ehrgeiz um den Aufstieg wirklich Spaß macht, weil Ambitionen und Teamgeist da sind.

In den turnierfreien Wochen arbeite ich täglich an meiner Fitness, um das Niveau wieder hochzufahren, das während Turnierwochen etwas nachlässt. Es stehen dieses Jahr noch zweimal zwei Turniere mit langen Reisen an, die auch zehrend sind. Mit einem guten Fitnesszustand möchte ich vor allem erreichen schneller zu regenerieren.

Ann-Kathrin Lindner

Ann-Kathrin Lindner in ihrem Element beim Fußball - hier beim Freundschaftsspiel der Evian Championship (Foto: Ladies European Tour/Tristan Jones/flickr)

Jetzt habe ich noch zwölf Tage, bis ich nach China reise. Bis dahin wird natürlich täglich trainiert: Vormittags technisch in zwei Bereichen, am Nachmittag Spieltraining auf dem Platz und danach noch ein 45-minütiges Workout mit Christian Marysko, mein Heimtrainer in St. Leon-Rot. Kurz bevor es nach China geht, werde ich noch zwei Tage bei meinem Golftrainer Christoph Herrmann in München verbringen. Mit ihm arbeite ich seit 2007 zusammen und bin mit ihm auch nach St. Leon-Rot gekommen. Nun verbringe ich zwei bis drei Trainingstage pro Monat bei ihm. Während der Saison ist das für mich völlig ausreichend, denn gerade als Tourspielerin gilt es, selbstständig zu arbeiten und sich auch selber helfen zu können.



Das nächste Wochenende verbringe ich auf Mallorca und hoffe dort neben einer Sponsoren-Veranstaltung auf gute Trainingsbedingungen, denn ich möchte möglichst viel spielen können. Bis dahin ist meine kleine Erkältung hoffentlich ganz auskuriert.

Nächste Woche werde ich euch von meiner Vorbereitung auf China berichten!

Liebe Grüße,

Eure Anka


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