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„Ich glaube an Ehrlichkeit und Integrität“ – Bernhard Langer gegen Anchoring-Kritik

Bernhard Langer äußert sich zu der erneuten Kritik, er würde seinen Putter fixieren und bekommt Unterstützung von der USGA.

Bernhard Langer wehrt sich gegen seine Kritiker. (Foto: Getty)
Bernhard Langer wehrt sich gegen seine Kritiker. (Foto: Getty)

Nach der US Senior Open kamen erneut Zweifel an der Regelkonformität von Bernhard Langers Putt-Stil auf, da es mit seinem langen Putter so scheint, als würde der trotz Anchoring-Verbots, den Schläger oder die Hand am Körper anlehnen. Jetzt verteidigte Langer sich in einem Statement gegen die Kritik und bekommt dabei Unterstützung von der USGA.

Kritik an Bernhard Langers Putt-Technik

Das Thema hatte der amerikanische Golfkommentator Brandel Chamblee aufgeworfen, als er sich auf Twitter darüber beschwerte, dass das Anchoring-Verbot auf der Champions Tour nicht durchgesetzt werde. Zwar nannte er keine Namen, in die Kritik geraten diesbezüglich aber immer wieder Bernhard Langer und auch Scott McCarron. Gemeinsam mit der USGA veröffentlichten die beiden Golfer ein Statement, in dem sie betonen, dass ihr Putt-Stil den Regeln entspreche und werden darin von der USGA bestätigt.

Bernhard Langer verteidigt sich

"Während meiner 45-Jahre langen Karriere als professioneller Golfer habe ich mir selbst Strafen auferlegt. Ich glaube an Ehrlichkeit und Integrität und ich könnte nicht mit mir selbst leben, wenn ich eine Regel brechen und mir keine Strafe zuziehen würde.", ließ Bernhard Langer in dem Statement verlauten. "Ich bin mir sicher, dass ich den Putter nicht fixiere und dass meine Putts nicht gegen die Golfregeln verstoßen. Ich stand mehrmals in Kontakt mit der USGA und den Regel-Offiziellen auf der PGA Tour und der PGA Tour Champions und jedes Mal wurde mir versichert, dass mein Putten den Golfregeln entspricht."

Auch McCarron sagt ausdrücklich, dass er die Hand, den Arm oder den Schläger nicht an seinem Körper fixiere und nie unehrlich angetreten sei.



Die USGA unterstützte die beiden Golfer in ihren Aussagen. "Wir sind überzeugt, dass die Regel fair und durchgängig angewendet wurde und haben keine Beweise dafür gesehen, dass ein Spieler die Regel bricht, die es nicht verbietet dass eine Hand oder ein Schläger die Kleidung des Spielers während seines Schlags berührt."

Die offizielle Regel

Die betroffene Regel ist die Nummer 14-1b, deren Regeltext das Fixieren des Schlägers verbietet. Die Regel besagt: "Während des Schlags darf der Spieler seinen Schläger nicht fixieren, weder „direkt“ noch über einen „Fixierpunkt“.

Anmerkung 1: Ein Schläger gilt als „direkt“ fixiert, wenn der Spieler den Schläger oder eine ihn greifende Hand absichtlich mit irgendeinem Teil seines Körpers in Verbindung bringt, ausgenommen der Spieler hält den Schläger oder eine ihn greifende Hand gegen eine Hand oder einen Unterarm.



Anmerkung 2: Ein „Fixierpunkt“ ist gegeben, wenn der Spieler einen Unterarm absichtlich gegen irgendeinen Teil seines Körpers hält, um eine Greifhand als Fixierpunkt zu schaffen, um den die andere Hand herum den Schläger schwingen kann."

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