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Challenge Tour: Finnischer Sieg und starkes deutsches Finish

Challenge Tour Rookie Kim Koivu gewinnt überragend in China und auch die Deutschen bringen Topleistungen im Finale der Yunnan Open.

Kim Koivu gewinnt die Yunnan Open der Challenge Tour. (Foto: Twitter.com/@Challenge_Tour)
Kim Koivu gewinnt die Yunnan Open der Challenge Tour. (Foto: Twitter.com/@Challenge_Tour)

Die drei deutschen Golfer, die es ins Wochenende der Yunnan Open auf der Challenge Tour geschafft hatten, gaben im Finale nochmal alles und legten tiefe Abschlussrunden hin. Die beste Runde des Tages gehörte aber dem Sieger Kim Koivu, der sich mit einer 64er Runde vier Schläge Vorsprung auf die zweitplatzierten Marcus Armitage und Joachim B. Hansen herausspielte.

Rookie gewinnt auf Challenge Tour

Die Yunnan Open war erst das zweite Turnier auf der Challenge Tour für den Rookie aus Finnland. Zwei Turniere und eine Trophäe - kein schlechter Schnitt für den 27-Jährigen. Kim Koivu lag vor dem Finale einen Schlag vor seinen Verfolgern. Die konnten am Sonntag jedoch nicht mithalten, während Koivu noch einen Gang zulegte und mit seiner 64 eine der besten Runden des ganzen Turniers spielte. Mit nur einem Bogey, aber auch eine Eagle und dazu sechs Birdies lies Koivu der Konkurrenz keine Chance.

"Ich habe nicht damit gerechnet, sieben unter Par zu spielen. Ich dachte daran, vielleicht drei unter zu spielen, in der Hoffnung, dass das reicht", sagte Koivu im Interview mit der Challenge Tour. "Ich habe mich sehr wohl gefühlt. Irgendwie wusste ich, dass ich gut spielen würde."

Deutsche Topleistungen bei Yunnan Open

Auch die Deutschen schossen tief im Finale. Die beste Ausgangsposition für Schwarz-Rot-Gold hatte dabei Nicolai von Dellingshausen. Mit 68 Schlägen konnte er seine Position am Sonntag fast halten und beendet das Turnier mit einem 16. Platz. Er gewann auf den ersten sechs Löchern zwei Schläge, verlor sie aber an den Löchern 8 und 10 wieder. Von seinen Fehlern erholte Dellingshausen sich prompt wieder und lochte nach seinem zweiten Bogey direkt zum Schlaggewinn. Es folgten noch zwei weitere auf der Back Nine. Damit steigert sich der 25-Jährige von seinem 38. Platz im ersten Turnier der Saison.



Bernd Ritthammer hatte nach seiner 76er Runde am Moving Day viel wieder gutzumachen. Zwar war nach dem Finale nicht ganz die Topposition drin, die er nach den ersten beiden Runden in Aussicht hatte, durch seine 67er Runde spielte Ritthammer sich aber zumindest auf den geteilten 27. Platz zurück. Zwei Bogeys auf der Front Nine übertraf er mit drei Birdies und legte auf den zweiten Neun weitere drei Schlaggewinne nach. So beendet er das Wochenende mit seiner besten Turnierrunde.

Philipp Mejow mit bester deutscher Turnierleistung

Noch besser lief es von deutscher Seite aus nur für Philipp Mejow. Er brauchte nur 66 Schläge auf der Runde und unterspielte seine bisher beste Runde, den Auftakt, um ganze drei Schläge. Er vermied die Doppelbogeys, von denen er in den vorhergehenden Runden jeweils mindestens eins notieren musste und notierte stattdessen sogar ein Eagle an Loch 5. Aufgrund seiner schwächeren Ausgangsposition landet Mejow mit dieser Finalleistung auf dem geteilten 31. Rang, einen Schlag hinter Bernd Ritthammer.

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