DP World Tour Championship: Saisonfinale in Dubai kaum an Spannung zu überbieten
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DP World Tour Championship: Saisonfinale in Dubai kaum an Spannung zu überbieten

Die letzte Runde der DP World Tour Championship hatte es nochmal in sich. Martin Kaymer spielte eine sehr starke Back Nine und an der Spitze ging es heiß her.

Jon Rahm gewinnt die DP World Tour Championship und Tommy Fleetwood holt sich den Sieg beim Race to Dubai. (Foto: Getty)
Jon Rahm gewinnt die DP World Tour Championship und Tommy Fleetwood holt sich den Sieg beim Race to Dubai. (Foto: Getty)

Das Saisonfinale der European Tour hätte nicht viel spannender sein können. Das Rennen um Platz 1 des Race to Dubai war noch nicht beendet. Justin Rose musste nur seine Führung am Finaltag behaupten können, um schließlich am Ende vor Tommy Fleetwood im Ranking zu stehen. Bernd Wiesberger war früh gestartet und versuchte zum Saisonabschluss nochmal eine gute Runde hinzulegen. Sein deutschsprachiger Kollege Martin Kaymer wiederum, hoffte noch auf eine gute Platzierung durch eine starke vierte Runde.

Martin Kaymer mit starker Back Nine

Martin Kaymer startete nicht allzu gut in den letzten Tag in Dubai. Die Front Nine beendete er mit zwei über Par. Auf den zweiten Neun gelang ihm zu Anfang direkt ein kleiner Befreiungsschlag, zwei Birdies hintereinander halfen dem Mettmanner wieder zurück ins Spiel zu finden. An Loch 15 gelang ihm das nächste Birdie, und zum Abschluss zauberte Kaymer nochmal zwei Birdies hintereinander aus dem Hut, so dass er schließlich mit einer 69 vom Platz gehen konnte. Mit einem Gesamtergebnis von zwölf unter Par landete er auf dem geteilten 17. Rang.

Alles in allem war es für Martin Kaymer, im Vergleich zum Jahr 2016, eine eher verhaltenere Saison, er schafft es diesmal nicht unter die 20 besten Spieler der European Tour.


Bernd Wiesberger mit stärkster Runde seines Turniers

Auf eine Top Platzierung konnte der Österreicher am vierten Tag der DP World Tour Championship nicht mehr hoffen. Einen guten Abschluss legte er trotzdem hin. Mit einer 68 spielte er die beste Runde seines Turniers. Mit einer starken Front Nine startete Bernd Wiesberger in den Sonntag. Gleich drei Birdies konnte der Wiener für sich verzeichnen. Auf der Back Nine sah es zuerst auch sehr gut aus, sogar ein Birdie mehr als auf den vorderen Neun standen am Ende auf seiner Scorekarte, jedoch spielte er auch zwei Bogeys. Dies führte schließlich zu einem Gesamtergebnis von drei unter Par.

Im Vergleich zu letztem Jahr, war die Saison 2017 nicht ganz so erfolgreich. Der Sprung in die Top 10 des Race to Dubai gelang dem Österreicher nicht. In der Saison 2016, beendete er die Order of Merit auf dem neunten Platz.

Das letzte Turnier der Saison mit fesselndem Finish

An der Spitze ging es in Dubai ziemlich heiß her. Justin Rose war als Favorit in den Tag gestartet, Tommy Fleetwood wollte jedoch auch ein Wörtchen mitreden. Mit Sergio Garcia hatte man eigentlich nicht mehr gerechnet. Doch der Masters-Sieger räumte das Feld mit einer fulminanten Runde von hinten auf. Jedoch beendete er seine Runde mit einem Bogey an Loch 18. Am Ende stand bei ihm eine 65 auf der Scorekarte. Die beste Runde des Tages ging aber an Shane Lowry, er spielte eine grandiose 63. Für Lowry ist es das beste Rundenergebnis seit 2011.



Voerst kam niemand an Olympiasieger Justin Rose heran. Der Engländer ließ sich von den vielen Birdies seiner Mitstreiter nicht beirren. Auf den ersten Neun ließ er nichts anbrennen und spielte sicher vier Birdies und fünf Pars. Sein Flight-Partner Dylan Fritelli versuchte alles, um ihn einzuschüchtern. Doch selbst ein Eagle an Loch 7, als Antwort auf ein Birdie von Rose, halfen dem Südafrikaner nicht. Doch auf der Back Nine fing er doch noch an zu wackeln. An Loch 14 schlug er seinen zweiten Schlag ins Wasser und verlor somit die Führung. Um die Harry Vardon Trophy und das Race to Dubai zu gewinnen, musste Rose jedoch als alleiniger Fünfter oder besser platziert sein.



Jon Rahm und Tommy Fleetwood profitierten von "Rosies" Fehlern

Jon Rahm war derjenige der von Justin Roses Fehlern am meisten profitierte. Er nutzte die Gelegenheit um sich an die Spitze zu kämpfen, mit seinem Birdie an Loch 16 erkämpfte er sich erstmals die Führung und gab sie nicht mehr her. Der Spanier gewann das Turnier mit einer fehlerfreien 67 und einem Gesamtergebnis von 19 unter Par.

Da der Olympiasieger Rose, nicht unter den Top 5 landete, konnte sich der Engländer Tommy Fleetwood den Gesamtsieg im Race to Dubai unter den Nagel reißen. Trotz seiner eher verhaltenen Schlussrunde (74), gelang es Fleetwood somit erstmalig, die Order of Merit der European Tour zu gewinnen. Drei Siege verzeichnete der erst 26-Jährige dieses Jahr auf der europäischen Tour. Bei der DP World Tour Championship landete der Race-to-Dubai-Sieger letztlich auf Rang T21.





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