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European Tour: Profis rasen in unter vier Stunden über den Platz

Mit dem Shot Clock Masters sagt die European Tour dem Slow Play den Kampf an und es funktioniert. Deutsches Trio übersteht den Auftakt solide.

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Die "Shot Clock" zeigt, wie viel Zeit die Profis der European Tour noch für ihren Schlag haben. (Foto: Getty)

Mit dem 2018 Shot Clock Masters startet die European Tour ein neues Format. Angeregt durch die Slow-Play-Debatte werden die Spieler bei diesem Turnier dazu herausgefordert, ihre Schläge innerhalb einer bestimmten Zeit durchzuführen. Diese liegt je nach Schlag zwischen 40 und 50 Sekunden. Zwei Mal pro Runde darf der Spieler um eine Verlängerung bitten und bekommt dann zusätzliche 40 Sekunden Zeit. Schafft der Spieler es nicht, seinen Schlag innerhalb der Zeit zu machen, bekommt er einen Strafschlag. Dazu kam es in dieser ersten Runde aber gar nicht.

Auftakt zu neuem European Tour Format

Der Zeitdruck führte nicht zu merklich schlechten Ergebnissen. Nach der ersten Runde führt der Schwede Oscar Lengden das Turnier mit einer bogeyfreien 66er Runde an. Mit nur einem Schlag mehr folgen ihm sein Landsmann Peter Hanson, der Finne Tapio Pulkkanen, der nach einem Doppelbogey zwei Eagles hintereinander spielte und Miguel Angel Jimenez.
Bernd Ritthammer, Sebastian Heisele und Florian Fritsch teilen sich den geteilten 24. Platz. Marcel Schneider belegt mit zwei Schlägen über Par den geteilten 82. Rang. Beste Österreicher sind European-Tour-Rookie Matthias Schwab und Sepp Straka, die sich nach der ersten Runde den 11. Platz teilen.

Solide deutsche Leistung

Sebastian Heisele ging als erster Deutscher auf die Runde und auch wenn er nach eigener Aussage etwas brauchte, um sich an die Shot Clock zu gewöhnen, habe das neue Format aber für Spannung gesorgt. Trotz seiner Eingewöhnungszeit lochte er zwei Birdies auf den ersten vier Löchern. Es folgte nur ein Bogey auf der Front Nine, die Back Nine gestaltete sich hingegen wesentlich abwechslungsreicher. Bei vier Birdies und drei Bogeys blieb gerade mal Platz für zwei Pars. Das bedeutete insgesamt 70 Schläge.

Bernd Ritthammer blieb konstanter in seiner Runde und spielte fehlerfrei über 17 Löcher, dazu kamen drei Schlaggewinne. Erst am letzten Loch kassierte er ein Bogey. Florian Fritsch hingegen zog sich seine beiden Schlagverluste auf den ersten neun Löchern zu, verteilte aber auch vier Birdies über seine gesamte Runde. Mit zwei Schlägen unter Par liegt das deutsche Trio vier Schläge hinter dem Führenden. 



Schwarz-Rot-Goldener Außenseiter ist einzig Marcel Schneider. Eine solche Scorekarte sieht man aber auch nicht alle Tage. 17 Mal spielte der 28-Jährige Par, nur an einem Loch passierte ihm ein Ausrutscher: An Bahn 10 musste er ein Doppelbogey notieren und mit einer 74er Runde einkehren.

Österreicher platzieren sich vielversprechend

Das Publikum in Diamond CC im österreichischen Atzenbrugg kann sich besonders über den hoffnungsvollen Auftakt von Matthias Schwab und Sepp Straka freuen. Matthias Schwab blieb auf seiner 69er Runde fehlerfrei, Straka erreichte das gleiche Ergebnis über Umwege. Der Wiener ist hauptsächlich auf der Web.com Tour unterwegs und begann seine Runde mit einem Bogey auf der Zwölf, machte dies durch ein Eagle an der 15 aber mehr als wett. Auch auf seinen zweiten Neun ging es aufregend weiter. Mit drei Birdies auf den ersten vier Löchern seiner Back Nine spielte er sich in die geteilte Führung. Nachdem er an Loch 6 das Wasser fand verlor Straka aber zwei Schläge wieder, einen holte er sich direkt am darauffolgenden Loch wieder zurück.

Erste Runde des Shot Clock Masters verspricht Erfolg

Österreichs erfolgreichster Spieler Bernd Wiesberger kann aufgrund einer Verletzung nicht vor Heimpublikum antreten, zeigt sich auf Twitter aber begeistert von dem Format der European Tour. Und die Rundenzeiten sprechen für sich: Der erste Flight kam in vier Stunden und acht Minuten ins Clubhaus, die erste Gruppe der Nachmittagssession brauchte sogar nur drei Stunden und 53 Minuten. Zum Vergleich: Normalerweise beträgt die durchschnittliche (!) Rundenzeit vier Stunden und 48 Minuten.




Das bekam auch Beifall von anderen Pros. So äußerte sich Billy Horschel positiv über die Idee und wünscht sie sich auch für die PGA Tour.

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