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European Tour: Der Wind treibt sein Spiel mit den Golfern beim British Masters

Eddie Pepperell spielt mit Rückenwind, Marcel Siem lässt sich ins Wochenende wehen und die Cutentscheidung vertagt sich auf Samstag.

Die britische Flagge flattert im heftigen Wind beim British Masters der European Tour. (Foto: Getty)
Die britische Flagge flattert im heftigen Wind beim British Masters der European Tour. (Foto: Getty)

Starker Wind trieb in der zweiten Runde des British Masters allen bis auf den hart gesottensten Golfern auf der European Tour die Scores in die Höhe. Besonders Co-Führender Tommy Fleetwood tat sich schwer und brachte nur eine 77er Runde zu Papier, zehn Schläge schlechter als Tags zuvor.
Besser erging es Matt Wallace und Eddie Pepperell, die sich zuvor die Führung mit Fleetwood teilten. Wallace hielt sich mit einer Par-Runde am geteilten zweiten Platz fest, während Pepperell mit einer 69 an ihm vorbei zog, sich von den windigen Böen nicht stören lies und seine Führung um drei Schläge ausbaute - zumindest vorerst. Während die letzten Flights noch auf der Runde waren, musste diese wegen Dunkelheit abgebrochen werden.

Marcel Siem schafft es nach einer 73er Runde dank des Windes ziemlich sicher ins Wochenende, weil viele schlechter abschnitten als er. Martin Kaymer und Max Kieffer hingegen verpassten den Sprung ins Wochenende um einen Schlag.

Hier geht es zum Leaderboard des British Masters 2018

Windiges British Masters

Der Wind machte das Golf spielen auf der britischen Insel an diesem Freitag zu einer Herausforderung. Das demonstrieren nicht nur die Bilder der European Tour, sondern auch folgende Statistik: Justin Rose, der sein 4er-Eisen normalerweise 205 Meter weit schlägt, kam heute nur knappe 160 Meter weit.




Umso beeindruckender wirkte dadurch Lucas Bjerregaards Runde, der am frühen Morgen mit einem fantastischen Eagle in Fahrt kam und mit einer 67er Runde mit Abstand das beste Tagesergebnis notierte.



Marcel Siem gelingt der Sprung ins Wochenende

Marcel Siem wird wohl dankbar für das ungemütliche Wetter gewesen sein. Nach seiner 73er Runde und dem Ergebnis von einem Schlag über Par nach zwei Runden fand sich der Mettmanner auf dem geteilten 49. Platz wieder und musste die Ergebnisse des Nachmittags abwarten. Durch die hohen Scores seiner Konkurrenten wurde er im Leaderboard nach oben gespült und beendete den Tag auf dem geteilten 31. Platz. Für den Cut sollte das sicher reichen.

Maximilian Kieffers Cutentscheidung fiel erst Samstag

Martin Kaymer hatte nicht so viel Glück. Mit zwei Doppelbogeys auf seiner Runde brachte er ein Ergebnis weit über Par ins Clubhaus und scheiterte am Cut mit zwei Schlägen bei fünf über Par .Maximilian Kieffer kämpfte unterdessen noch am Samstag um einen Platz am Wochenende. Nach 14 Löchern lag er einen Schlag über Par und genau auf der Cutlinie. Doch an Loch 17 spielte "Kiwi" ein Bogey, welches dazu führte, dass der Hubbelrather den Cut beim British Masters um einen Schlag verpasste..

Wie Marcel Siem steuert Matthias Schwab ebenfalls aufs Wochenende zu. Nach Schwabs 70er Runde vom Vortag konnte er sich mit seiner 74er Runde am Freitag des British Masters bei einem Gesamtergebnis von Even Par halten, was den geteilten 21. Platz entspricht. Den belegt auch der birdielose Tommy Fleetwood.





Highlight-Schläge auf der European Tour

Trotz oder teilweise auch gerade durch den Wind gab es im Walton Heath GC auch am Freitag es British Masters einige grandiose Schläge. Es lohnt sich, die besten davon zusammenzutragen.

Justin Rose gehörte zu den wenigen, die ihre Leistung von Vortag sogar verbessern konnten. Mit riskanten Manövern wie diesem Driver-Schlag vom Fairway, der sich mit einem Birdie auszahlte, brachte er eine Par-Runde nach Hause. Mit dieser rettete sich der Gastgeber ins Wochenende.

Paul Dunne lochte mehr als einmal von außerhalb des Grüns ein, darunter auch dieses Zauberkunststück. In diesem Schlag kam wirklich alles zusammen.

Nach dem verrückten Hole-in-One von Eddie Pepperell am Donnerstag war am Freitag Shane Lowry dran mit einlochen.

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1 LESER-KOMMENTAR Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab
  1. Jürgen Schumann

    Er hat es mal wieder geschafft – welch eine Beständigkeit im Verpassen von Cuts !
    Vielleicht sollte er die Zeit die er für sinnlose, überflüssige und infantile Posts auf seiner Facebookseite benötigt lieber in sein Training stecken. Auf die lächerlichen Posts von ihm inklusiv der teilweise primitiven Kommentare etlicher “ Fans “ kann man wirklich verzichten. Man sollte ein anderes Niveau von einem erwachsenen Spitzensportler erwarten , nicht so ein meist seichtes Dahergerede !
    Aber vielleicht fehlt hierzu das Intelekt .

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