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European Tour: Knappe und Kieffer in Tschechien auf der Lauer

Alexander Knappe und Maximilian Kieffer erarbeiten sich beim Czech Masters 2018 aussichtsreiche Positionen für das Finale. Ein Duo führt.

European Tour D+D Real Czech Masters 2018 Ergebnisse Tag 3 Alexander Knappe Maximilian Kieffer
Alexander Knappe und Maximilian Kieffer gehen mit guten Chancen auf eine Topplatzierung in den Finaltag. (Foto: Getty)

Vor dem Finale des D+D Real Czech Masters im tschechischen Prag, wo es für viele der Profis auf der European Tour um wichtige Punkte im Race to Dubai geht, haben sich ein Italiener und ein Ire optimal positioniert, um am Ende den Löwenanteil der eine Millionen Euro Preisgeld ihr Eigen nennen zu dürfen.

Die beiden schenkten sich nichts und konnten schließlich mit 65er Runden vor dem Finaltag punkten und sicherten sich damit einen Abstand von drei Schlägen zum gesamten Rest des Feldes. Am hartnäckigsten im Nacken sitzt ihnen der Malaie Gavin Green, der mit 14 Schlägen unter Par den alleinigen dritten Platz besetzt.

Alexander Knappe spielt weiter oben mit

Als geteilter Achter startet Alexander Knappe ausgesprochen chancenreich in den Finaltag des Czech Masters. Der 29-jährige Deutsche, der seine Landsmänner bereits seit dem ersten Tag hinter sich lässt, notierte seine zweite 69 in Folge und liegt damit bestens, um sich in der darauffolgenden Runde eine Topplatzierung zu erkämpfen. Diese könnte er gut gebrauchen, liegt er doch im Race to Dubai mit Rang 281 weit außerhalb der erträumten oberen Ränge.



Immerhin konnte er in der laufenden Saison bisher auch nur bei acht Turnieren der European Tour starten, seinen Start in Prag allerdings wusste er bis dato hervorragend für sich zu nutzen. Für den Sieg allerdings müsste er einen Rückstand von sechs Schlägen auf die Spitze überwinden, ein beachtlicher Teil  des Preisgelds ist aber bereits in Reichweite.

Maximilian Kieffer hat die Top 15 in Reichweite

Knapp außerhalb der Top 15 befindet sich hingegen Maximilian Kieffer. Diesem gelang mit seiner dritten Runde eine Aufholjagd, die sich sehen lassen konnte und die einzig durch zwei späte Bogeys ausgebremst wurde. Trotzdem notierte der Düsseldorfer, der sich am vergangenen Wochenende mit seinem dritten Platz in Schweden beim Nordea Masters bereits seine Tourkarte für die Saison 2019 auf der European Tour sicherte, eine 68, die ihm für die entscheidende Runde alle Chancen auf eine weitere Topplatzierung verschafft.

Gleichauf mit ihm auf dem geteilten 16. Platz liegt der Österreicher Matthias Schwab. Der 23-Jährige, der im Race to Dubai ebenfalls aussichtsreich unter den Top 100 liegt, malt in Prag bis dato ein Bild der Konstanz: Er spielte seine dritte 69 in Folge.

Sebastian Heisele im Mittelfeld

Konstant im Mittelfeld hält sich hingegen Sebastian Heisele, dessen stärkste Runde bisher die bogeyfreie 67 am zweiten Turniertag war. In Runde drei begnügte sich der 30-Jährige, der in den kommenden Wochen noch um seine Tourkarte für die kommende Saison kämpfen muss, mit einer soliden 70, die ihm derzeit den geteilten 33. Platz einbringt.



John Daly findet seinen Rhythmus wieder

"Long John" Daly hatte mit seinem Auftakt bei seinem ersten Gastspiel des Jahres auf der European Tour mit einer 64er Runde und der geteilten Führung verblüfft. Diese war jedoch am zweiten Tag schnell verpufft, als der Paradiesvogel mit den stets extravaganten Beinkleidern, der für gewöhnlich auf der PGA Tour Champions anzutreffen ist, am zweiten Tag eine 75 unterschrieben hatte.

Am Moving Day stabilisierte sich sein Golfspiel, auch wenn er nicht zu seiner Form von Tag eins zurückfand, eine 70er Runde mit und fünf Birdies und drei Bogeys war das Resultat. Mit sieben Schlägen unter Par unter Par startet er wie Sebastian Heisele vom geteilten 33. Rang in den Finaltag, die frühen Siegchancen des "Enfant Terrible" des Golfsports sind mit zehn Schlägen Rückstand auf die Spitze allerdings dahin.

Finnischer Glückspilz

Egal, er am Ende den Pokal in Händen hält: Den Preis für den glücklichsten Aufprall des Turniers erhält in jedem Fall der Finne Tapio Pulkkanen, der an der 1 eindeutig "mehr Glück als Verstand" hatte, wie man so sagt, und als geteilter Fünfter in die entscheidende Runde einzieht.





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