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European Tour: Vier Deutsche verpassen sang- und klanglos den Cut

Kämpfen wollten sie, gebracht hat es letztendlich aber nichts: Das deutsch Quartett um Martin Kaymer verpasst den Cut auf der European Tour.

Ein Satz mit X: Martin Kaymer und Co.verpassen den Cut auf der European Tour. (Foto: Getty)
Ein Satz mit X: Martin Kaymer und Co.verpassen den Cut auf der European Tour. (Foto: Getty)

Während es auf der PGA Tour mit den FedExCup Playoffs hoch hergeht, wird auf der European Tour um die letzten Ryder-Cup-Plätze gespielt. Christiaan Bezuidenhout übernimmt die Führung vor dem Wochenende der Made in Denmark. Mit nur einem Bogey auf den ersten 36 Löchern verdient er sich die Spitze, die er mit 13 Schlägen unter Par besetzt. Zwei Schläge hinter ihm liegen die Engländer Lee Westwood und Jonathan Thomson. Trotz eines schwach besetzten Feldes konnten die Deutschen ihre Chance auf der European Tour nicht ergreifen und scheiterten allesamt am Cut.

Pleite auf der European Tour

Martin Kaymer und Florian Fritsch teilen sich einen glanzlosen 134. Rang, gerade mal zehn Plätze vom Ende des Leaderboards entfernt. Das Birdie, das Kaymer zu Anfang seiner Runde spielte, blieb das einzige auf seiner gesamten Runde. Er lies stattdessen noch fünf Bogeys folgen und scheitert am Cut.

Florian Fritsch verbesserte sich zwar im Vergleich zum Vortag, Even Par reichte aber lange nicht, um nach seiner 77er Runde vom Vortag auch nur in die Nähe des Cuts zu kommen.

Sebastian Heisele und Marcel Siem hatten sich vorgenommen "bis zum Ende zu kämpfen." Erfolg hatten die beiden damit aber nicht. Zwar kann man ihnen zugute halten, dass sie sich, wie Florian Fritsch deutlich verbessert haben. Das Gesamtergebnis reichte aber nicht aus, um es ins Wochenende zu schaffen, selbst wenn Sebastian Heisele am Ende nur noch ein Schlag fehlte. Wie Marcel Siem verpasst auch der Österreicher Matthias Schwab auf dem geteilten 90. Platz den Cut.



Ryder Cup Hoffnungen

Bevor die Qualifikationsplätze für den Ryder Cup sich mit dem Ende des Turnieres entscheiden kämpfen drei Golfer noch um den letzten Platz im Team: Thorbjörn Olesen, der den Platz vor dem Turnier inne hatte, Eddie Pepperell und Matthew Fitzpatrick. Die drei spielen das Turnier, ebenso wie Thomas Pieters, Rekord-Rookie des vergangenen Ryder Cup, an der Seite von Kapitän Thomas Björn oder einem seiner Vize-Kapitäne Lee Westwood oder Robert Karlsson. So bekommen sie vor der Entscheidung um die Wildcards die Möglichkeit, einen guten Eindruck zu hinterlassen. In der ersten Runde gelang das keinem der vier Kandidaten sonderlich gut, denn keiner von ihnen konnte den entsprechenden (Vize-)Kapitän in seinem Flight übertreffen. In der zweiten Runde hatten die vier Jungspunde ebenso ihre Probleme.

Pieters und Olesen konnten nicht einmal ansatzweise mit dem stark aufspielenden Lee Westwood mithalten, der in der zweiten Runde bei sieben Birdies bogeyfrei blieb und sich auf den zweiten Platz spielte. Mit einer Top-10-Platzierung nach zwei Runden hält Pieters immerhin Anschluss an Westwood. Auf T55 schafft es Olesen bei seinem Heimturnier gerade so in den Cut, ein Eagle war seine Rettung. Eddie Pepperell liegt gleichauf mit seinem Flightpartner Thomas Björn auf dem geteilten 31 Platz. Nur Matthew Fitzpatrick konnte mit seiner 68er Runde Robert Karlsson unterspielen, der nach einer 76er Runde den Cut verpasst.

 

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