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Portugal Masters: Marcel Siem bestätigt neue Form

Alle Deutschen schaffen es ins Wochenende, während der Titelverteidiger die Spitzenposition teilt.

Marcel Siem Portugal Masters 2016 Runde 2
Marcel Siem ist in Portugal wie schon in der letzten Woche bisher der stärkste Deutsche im Feld. (Foto: Getty)

Das Portugal Masters ist der letzte reguläre Turnier auf der European Tour, bevor zunächst das WGC HSBC Champions und schließlich die drei Finalturniere folgen. In Portugal entscheidet sich also, wer die Tourkarte halten kann und wer sich an der Qualifying School versuchen muss. Während Marcel Siem sich darum keine Sorgen machen braucht, muss beispielsweise Florian Fritsch an der Algarve versuchen, die Saison 2017 auf der European Tour in trockene Tücher zu bringen - ob er mit diesem Unterfangen erfolgreich ist, wird sich zeigen. Auf einen möglichen Sieg hingegen steuern Andy Sullivan und Marc Warren zu.

Marcel Siem knüpft an vergangene Woche an

Zunächst war es für Marcel Siem nach seiner Rückkehr auf die Tour, nachdem er wegen einer Verletzung hatte aussetzen müssen, nicht besonders gut verlaufen. In den ersten Wochen hatte es verpasste Cuts und hintere Ränge geregnet - bis er beim British Masters in der vergangenen Woche Elfter geworden war.

Nun scheint der Ratinger seinen Rhythmus wiedererlangt zu haben, mit einem 67er Auftakt war er in Portugal gut ins Turnier gekommen und konnte mit einer 67 nachlegen. Auf der Front Nine fielen gleich zu Beginn ein Birdie und ein Eagle, auf der Back Nine folgten zwei weitere Birdies, allerdings auch zwei aufeinanderfolgende Bogeys kurz vor Ende seiner Runde auf den Löchern 7 und 8. Dank einem Birdiefinish liegt er mit acht Schlägen unter Par auf T27. Über die kommenden beiden Tage sollte er auf keinen Fall nachlassen, wenn er noch von 78. Rang im Race to Dubai in die Top 60 wandern will, die bei den Turnieren der Final Series an den Start gehen werden. Da bleibt zu hoffen, dass er weitere solch ungünstige Stellen vermeidet:

Max Kieffer punktet mit der Back Nine

Die letzten Wochen waren für Maximilian Kieffer etwas holprig verlaufen. Bei drei seiner letzten vier Turniere hatte der Düsseldorfer den Cut verpasst, in der vergangenen Woche war er auf dem geteilten 54. Rang gelandet. Mit zwei Bogeys und einem Birdie gegen Ende seiner Front Nine muteten zunächst wenig vielversprechend an, auf der Back Nine aber trat der 26-Jährige das Gaspedal durch. Vier Birdies lochte er hier und spielte sich mit seiner zweiten 68er Runde in Folge mit sechs Schlägen unter Par auf den geteilten 42. Platz.



Florian Fritsch untermauert Ticket für kommende Saison

Für Florian Fritsch zählt auf diesen letzten Runden seiner Saison jeder Euro. Dass er aus Portugal mit Gewinn abreisen wird, stand zum Ende seiner Runde scheinbar schon fest, denn nach einer lauen 70 zum Auftakt bei dem Event, bei dem niedrige Scores vom ersten Tag an auf der Tagesordnung standen, gelang im in Runde zwei eine 68 mit bewegter Front Nine. Hier nämlich spielte sich mit zwei Bogeys und vier Birdies der richtungsweisende Teil seines Turniertages ab.

Auf der Back Nine fiel noch ein vereinzelter Schlaggewinn für den 30-Jährigen, der in den vergangenen Wochen seine Absichten mit drei Top-10-Platzierungen im Laufe seiner letzten fünf Turniere klar gemacht hatte. Mit vier Schlägen unter Par liegt er derzeit allerdings nur auf dem geteilten 65. Rang. Damit wurde der Cut auf den letzten Metern doch noch einmal knapp, aber letztlich blieb der Weg ins Wochenende unversperrt - nach einer nervenaufreibenden Wartezeit.

Lukas Nemecz auf dem Weg zur Q-School

Gleichauf mit Fritsch ist auch der Österreicher Lukas Nemecz. Der 27-Jährige hatte zwei Wochen zuvor in Fiji den geteilten 18. Platz und damit sein besten Saisonergebnis geholt. Auf Position 188 im Race to Dubai wird sich Nemecz wohl der Q-School stellen müssen, um seine Spielberechtigung für die European Tour zu retten. Auch er schien zunächst das Wochenende ohne Probleme zu erreichen, aber die guten Ergebnisse der Konkurrenz machten ihm dann doch noch zu schaffen, jedoch schaffte auch er knapp den Cut.



Titelverteidiger Teil der Doppelführung

Andy Sullivan scheint gewillt, Geschichte zu schreiben. Beim Portugal Masters nämlich gab es noch einen Sieger, der das Turnier noch einmal gewann. Sullivan aber könnte mit einer erfolgreichen Titelverteidigung der erste werden. Der Engländer, der einst mit einem Hole-in-One einen Flug ins All gewann, notierte bisher noch kein einziges Bogey, dafür aber eine ganze Reihe Birdies. In Runde zwei sogar ganze zehn Stück, was ihm zu einer der besten Runden des Turniers und der geteilten Führung gereichte.

In die Quere kommen könnte ihm bei seinen Siegesplänen allen voran noch der Schotte Marc Warren, der mit Sullivan gemeinsam bei 14 Schlägen unter Par die Spitzenposition besetzt. Aber auch der Schwede Jens Fahrbring und der Ire Padraig Harrington haben noch hervorragende Chancen, liegen sie doch in Schlagdistanz zum Führungs-Duo auf dem geteilten dritten Platz.

Der Zwischenstand beim Portugal Masters

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