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Bernd Ritthammer mit wechselhaftem Auftakt in Hongkong

Ein Spanier hat es beim Auftakt der UBS Hong Kong Open eilig. Bernd Ritthammer strauchelt zu Beginn des letzten Events der European Tour im Jahr 2016.

Hatte an der Südküste von China zu kämpfen: Bernd Ritthammer lässt sich bei der UBS Hong Kong Open Luft nach oben. (Foto: Getty)
Hatte an der Südküste von China zu kämpfen: Bernd Ritthammer lässt sich bei der UBS Hong Kong Open Luft nach oben. (Foto: Getty)

Es ist das letzte Turnier des Jahrs: Bei der UBS Hong Kong Open zieren bereits Weihnachtsbäume die Tee-Boxen und auch die Spieler wollen sich vor der kurzen Pause bis zum neuen Jahr noch einmal reich beschenken. Bernd Ritthammer ließ sich mit der ersten Runde in der asiatischen Metropole noch Luft nach oben. Rafa Cabrera Bello zeigte sich an Tag eins fehlerfrei und Ian Poulter bewies, dass die Statistik zum Erreichen der Grüns nur eine Randnotiz ist.

Bernd Ritthammer kämpft gegen Front Nine

Nachdem die Rückkehr auf die European Tour für Bernd Ritthammer am vergangenen Wochenende in Südafrika durchaus erfreulich verlief, war das Spiel des Müncheners am ersten Tag der UBS Hong Kong Open noch nicht ganz so rund wie vor einer Woche. Ritthammer fand schwer in die Auftaktrunde und leistete sich auf den ersten drei Löchern bereits zwei Bogeys. Die Front Nine beendete der 29-Jährige bei zwei Schlägen über Platzvorgabe und erst auf dem Rückweg ins Clubhaus sollte sich das Bild verbessern.

Nach dem Turn handelte sich der geteilte Elfte der Vorwoche zwar erneut einen Schlagverlust ein, erzielte aber insgesamt mehr Birdies. Ritthammer drückte seinen Score von zwischenzeitlich +3 auf abschließend +1. Zwar ordnete er sich damit zunächst im unteren Drittel des Tableaus ein (T68), zeigte aber durchaus Potential für eine erfolgreiche Fortsetzung des Turniers - über die ersten zwei Tage hinaus.

Spanier fliegt auf Eagle ins Clubhaus

Rafa Cabrera Bellos Leistung beim Ryder Cup war einer der wenigen Lichtblicke für das europäische Team. Der Spanier stellte auch an der Südküste Chinas sein Können unter Beweis und blieb über die erste Runde komplett ohne Schlagverlust. Vier Birdies hatte er sich bereits gesichert, als er auf Bahn 10 seine Runde abschließen wollte. Den Abschlag auf dem 336 Meter langen Par 4 setzte er mittig aufs Fairway und konnte das Grün unbedrängt angreifen. Mit dem Eisen platzierte der 32-Jährige die Kugel keinen Meter hinter der Fahne. Das Spielgerät biss sich mit Backspin ins Grün und schraubte sich zum Eagle ins Loch. Bei -6 für den Tag setzte sich Cabrera-Bello eindrucksvoll an die Spitze des Feldes.



Ian Poulter lässt den Putter kalt

Dass der kurze Par-70-Platz von Hongkong seine Tücken hat, musste auch Ian Poulter feststellen. Insgesamt sammelte der Brite vier Bogeys auf der ersten Runde, tat sich aber auch mit einigen Schlaggewinnen hervor. Auf dem Weg zu einer 68er-Auftaktrunde produzierte Poulter an Bahn 8 ein kleines Kunstwerk: Der Abschlag auf dem Par 3 blieb zu kurz und kam vor dem Grün zum Liegen. Mit einem gefühlvollen Schlag fand "Pouls" trotzdem noch unter Vorgabe den Weg ins Loch. Der Engländer teilte sich im Clubhaus den 22. Platz.



Die Stars mit Licht und Schatten

Die UBS Hong Kong Open konnten mit einigen Hochkarätern im Teilnehmerfeld aufwarten: Justin Rose landete als Goldmedalliengewinner von Rio nach Runde eins auf Platz T57. Dem Engländer gelang zwar ein Eagle auf dem Par 5 an Loch 13, für eine Runde unter Platzstandard reichte es allerdings trotzdem nicht. Genau wie Ryder-Cup-Sieger Patrick Reed brachte Rose seine Runde bei Even Par ins Clubhaus.

Masters-Champion Danny Willett erlebte einen unaufgeregten Tag in Fanling: Drei Birdies, ein Bogey - bei zwei unter Par ordnete sich der Träger des Green Jacket an T22 ein. Dem 18-jährigen Amateur und Lokalmatador Humphrey Wong wurde die Ehre des ersten Abschlags zuteil. Zum Ende der Runde fand sich der Youngster allerdings ganz untem auf dem Leaderboard wieder - +6 reichten nur für Position T121.

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