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European Tour: Marcel Siem rettet sich in China ins Wochenende

Während Marcel Siem als einziger deutschsprachige Spieler den Cut der Volvo China Open übersteht, übernimmt ein Brite die Führung.

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Marcel Siem schaffte es als einziger aus dem deutschsprachigen Trio ins Wochenende. (Foto: Getty)

Das Wochenende der Volvo China Open naht und während ein Teil des Feldes seine Sachen packen muss, hat der Engländer Matt Wallace im Topwin Golf & CC die Nase vorn. Nachdem er sich bereits am Vortag mit einer 65 knapp hinter die Spitze gespielt hatte, reichte ihm eine 70er Runde, um die alleinige Führung vor dem Moving Day zu übernehmen und sich damit die besten Chancen für seinen dritten Sieg auf der European Tour nach seinem Triumph in Indien im vergangenen Monat zu verschaffen.

Entscheidend war dabei nicht nur sein erneutes Eagle an der 8, das ihm während seiner Auftaktrunde schon einmal gelungen war, sondern auch das Birdiefinish, welches ihm schließlich den knappen Vorsprung vor dem Amerikaner Sihwan Kim, dem Australier Jason Scrivener und dem Spanier Nacho Elvira einbrachte:

"Ich spiele gutes Golf, also ist es ein tolles Gefühl, bei den schwierigen Bedingungen in Führung zu liegen und das werde ich ins Wochenende hinüber bringen," sagte Wallace nach seiner Runde gegenüber der European Tour.



Marcel Siem trotz moderatem Auftakt im Cut

Zwar hatte Marcel Siem mit seiner 75er Auftaktrunde als schwächster der drei deutschsprachigen Spieler begonnen, am Freitag allerdings machte er von ihnen die mit Abstand beste Figur. Einzig das Triplebogey an der 5 blieb der einzige, aber schwere Wermutstropfen einer ansonsten gänzlich makellosen, birdiereichen Runde, mit deren sieben an der Zahl der Ratinger seine Scorekarte zierte. Mit der 68, die er somit letztendlich unterschrieb, sicherte er sich knapp mit einem Schlag unter Par das Ticket ins Wochenende und hat damit die Chance, in den kommenden beiden Runden von T58 aus das Feld von hinten aufzurollen, nachdem er bereits bei der Trophee Hassan II am vergangenen Wochenende mit einer Top-20-Platzierung sein bisher bestes Ergebnis der aktuellen European Tour Saison einheimste.

Neben Marcel Siem hatten Maximilian Kieffer und Österreichs Nummer eins Bernd Wiesberger das deutschsprachige Trio in China komplettiert. Im Gegensatz zu Siem allerdings fand für sie das Turnier ein frühes Ende. Für den Düsseldorfer nämlich reichte die 73er Runde und das Ergebnis von even Par ebensowenig aus wie für den Burgenländer die 74 auf der Scorekarte und zwei Schläge über Par insgesamt.

Titelverteidiger Alexander Levy mit 18. Cut in Folge auf European Tour

Erst in der vergangenen Woche entschied Alexander Levy die Trophee Hassan II für sich, in dieser versucht er sich an seiner Titelverteidigung bei der Volvo China Open. Dieses Unterfangen ist zwar bis dato dank seiner schwachen 73er Runde am Freitag nicht unbedingt von Erfolg gekrönt, freuen aber kann sich der 27-Jährige zumindest darüber, dass seine Cut-Strähne ungebrochen bleibt: Das Turnier in Beijing ist bereits das 18. Turnier in Folge auf der European Tour, bei dem er das Wochenende erreicht.

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