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Ex-Open-Champion Justin Leonard führt ein Trio ins Finale

Ziemlich viel Bewegung im Feld am „Moving Day“ der Tampa Bay Championship. Zwölf Spieler liegen innerhalb von zwei Schlägen.

Nach fünf erfolglosen Jahren mal wieder ein Turniersieg in Sicht: Justin Leonard, der Open-Champion von 1997. (Foto: Getty)

So offen ging in dieser Saison noch kein Turnier auf der PGA Tour ins Finale wie die Tampa Bay Championship: Als Spitzen-Trio nehmen die Amerikaner Justin Leonard (-4/67) und Kevin Streelman sowie der Südafrikaner George Coetzee (-3/68) den Schlusstag im Innisbrook Resort von Palm Harbor/Florida in Angriff. Streelman marschierte mit der Tages-Bestmarke, einer Bogey freien 65er-Runde (-6), um 30 Plätze nach vorne. Er und seine Mitstreiter liegen bei Sechs unter Par fürs Turnier und damit nur einen Schlag vor einem Quartett mit US-Routinier Jim Furyk (-4/67), dessen Landsleuten Tag Ridings (-1/70) und Ben Kohles (-2/69) sowie dem Australier Greg Chalmers (ebenfalls -2/69).

Auch Titelverteidiger Luke Donald hat Tritt gefasst

Einen weiteren Schlag dahinter folgen weitere fünf Spieler mit -4. Darunter ist auch Titelverteidiger Luke Donald, der sich mit seiner aktuellen 67er-Runde (-4) dort platzierte und offenbar endlich Tritt gefasst hat. Vor dem Schluss-Durchgang liegen zwölf Spieler innerhalb von zwei Schlägen, acht von ihnen  haben noch kein Turnier auf der PGA Tour gewonnen. Das wird spannend.

Auch wenn sich am Samstag alles ziemlich umfangreich neu sortiert hat, so wie‘s an einem „Moving Day“ sein soll: Richtig vorwärts ging es auf dem schwierigen Par-71-Copperhead-Course mit seinem dichten Baumbestand entlang der engen Fairways nicht. Das Spitzen-Triumvirat liegt ergebnismäßig da, wo gestern schon K. J. Choi und Adam Scott als Verfolger des Führenden Shawn Stefani rangierten. Die ersteren beiden freilich verabschiedeten sich mit Runden deutlich über Par aus dem Titelrennen, während Rookie Stefani sich mit einem 74er-Umlauf (+3) wenigstens in der zweiten Verfolger-Gruppe halten konnte.

Leonards Putt löste 1997 den Ryder-Cup-Skandal aus

Ganz vorne meldete sich zwischen all den Professionals aus den hinteren Reihen einer zurück, den man sehr lange nicht mehr auf der Rechnung hatte: Justin Leonard. Der 40-Jährige, der sich mit einem Bogey an der Fünfzehn sogar die alleinige Führung vermasselte, gewann 1997 die Open Championship in Royal Troon.



Vor allem aber ist der Texaner in Erinnerung, weil sein Putt beim Ryder Cup 1999 in Massachusetts das unfaire Verhalten der US-Mannschaft auslöste, die vor lauter Jubel übers Grün trampelte und Europas José María Olazábal die Putt-Linie ruinierte.

„The Battle of Brookline" war damals niemandem peinlicher als dem fairen Sportsmann Leonard. Jetzt hat er nach fünf erfolglosen Jahren – 2008 gewann er die Stanford St. Jude Championship – mal wieder ordentliche Chancen auf einen Turniersieg.

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