Q-School: Sebastian Heisele und Marcel Schneider holen sich Tourkarte
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Q-School: Sebastian Heisele und Marcel Schneider holen sich Tourkarte

Die Final Stage der Q-School ist zu Ende und zwei deutsche Pros schnappen sich im letzten Moment Spielberechtigungen für die kommende European-Tour-Saison.

Sebastian Heisele und Marcel Schneider dürfen nächstes Jahr auf der European Tour spielen. (Foto: Getty)
Sebastian Heisele und Marcel Schneider dürfen nächstes Jahr auf der European Tour spielen. (Foto: Getty)

Ingesamt zehn deutsche Spieler machten sich die Hoffnung durch die Final Stage der Qualifying School noch Karten für die European-Tour-Saison 2018 zu sichern. Über insgesamt sechs Runden streckte sich die finale Stufe der Q-School im Lumine Golf Club in Spanien. Nach 72 Löchern wurde ein Cut gezogen und fünf deutsche Profis packten vorzeitig die Taschen.

Mit Sebastian Heisele, Christian Bräunig, Marcel Schneider, Alexander Knappe und Philipp Mejow kämpften die übrig gebliebenen Deutschen bei den letzten beiden entscheidenen Runden um eine Platzierung unter den besten 25 und die Tour-Karten der Kategorie 17.

Deutsches Duo sichert sich Karten für European Tour

Der Engländer Sam Horsfield war am heutigen Tag das Maß aller Dinge und schoss ein Birdie nach dem anderen. Ingesamt blieb er wahnsinnige 27  Schläge unter Par und war unaufhaltsam. Doch da sich die besten 25 Spieler und Geteilten qualifizieren, richteten sich die Augen um Ergebnisse bei -13.

Zwei deutsche Pros konnten dem Druck standhalten und ergatterten sich die Spielberechtigungen für nächste Saison. Sebastian Heisele fing sich nur ein Bogey ein, blieb sonst aber fehlerfrei und notierte am Ende -5 auf seiner Scorekarte und -14 ingesamt. Mit dem starken Schlussspurt in der entscheidenen Runde setzte sich der 29-Jährige auf dem geteilten 18. Platz fest und darf sich auf die kommende European-Tour-Saison freuen.



Der zweite Deutsche im Bunde, der neben Martin Kaymer, Marcel SiemMax Kieffer und Sebastian Heisele nächstes Jahr angreift ist Marcel Schneider. Im Road-to-Oman-Ranking der Challenge Tour lag Schneider nach dem Ende der Saison auf dem 75. Rang und es blieb ihm nur der Weg über die Q-School, um nächstes Jahr auf der höchsten europäischen Spielklasse an den Start zu gehen. Nervenstark schoss er am Donnerstag auf dem Lakes Course eine 67er Runde und sicherte sich denkbar knapp, mit ingesamt -13 und einem geteilten 25. Rang im Leaderboard, die Tourkarte.



He’s currently on the #ETQSchool qualifying mark, but in a share of 23rd - it could be a tense couple of hours for the German pic.twitter.com/I3G7DFNbNg

— European Tour Q-School (@ETQSchool) 16. November 2017

 

Die Final-Stage der Qualifying School

Für Bräunig (-12/T34), Knappe (-11/T37) und Mejow ( -6/T62 ) reichte es am Ende nicht nach ganz oben und sie verpassten die Top-25. Die glücklichen Spieler, die es geschafft haben, freuen sich nun über eine Tour-Karte der Kategorie 17. Mit dieser Kategorie erlangen sie eine volle Spielberechtigung in Europas „erster Golfklasse“. Allerdings mit Einschränkung, da man mit dieser Einordnung auf geschätzte 15-20 Starts auf der European Tour kommt. Fallen Spieler aus den oberen Kategorien aus oder treten nicht an, so wird das Starterfeld mit den Professionals der unteren Kategorien „aufgefüllt“. Zum Vergleich: Die Top-6 der letztjährigen Q-School konnten an mindestens 3 der 5  gespielten Rolex Series Events in der regulären Saison 2017 teilnehmen. (Drei Rolex Series Events bilden die Finalserie des Race to Dubai)

 


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