Weltrangliste zum Saisonende: Nur zwei Deutsche in Top 100, Chinesin top
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Weltrangliste zum Saisonende: Nur zwei Deutsche in Top 100, Chinesin top

Caro Masson ist laut Weltrangliste die beste deutsche Golferin. Die alles dominierende Nation ist Südkorea - nur der erste Platz geht ins Nachbarland.

Caro Masson (li.) und Sandra Gal sind die bestplatzierten deutschen Spielerinnen in der Golf Weltrangliste. (Foto: Getty)
Caro Masson (li.) und Sandra Gal sind die bestplatzierten deutschen Spielerinnen in der Golf Weltrangliste. (Foto: Getty)

Nachdem nun auch die LPGA Tour ihre Saison 2017 mit dem Finalturnier in Florida abgeschlossen hat, lohnt sich ein Blick auf die Weltrangliste. Bei den Damen ergaben sich durch das gut besetzte und hoch dotierte Turnier noch einige Verschiebungen. Die deutschen Spielerinnen können allerdings nicht von dem finalen Event profitieren.

Am besten gelistet in der Golf-Weltrangliste ist aus deutscher Sicht Caro Masson. Die 28-Jährige hat eine solide Leistung im Jahr 2017 hingelegt: Sechs Cuts verpasste Masson dieses Jahr, ihr bestes Ergbnis war der dritte Rang bei der Women's British Open. Keine überragende, aber eine ordentliche Bilanz für die Gladbeckerin, die 2016 bei der Manulife LPGA Classic ihren ersten Titel auf der LPGA Tour gewann. Ein Jahr später rangiert sie am Saisonende in der Weltrangliste auf Platz 56, immerhin zwei Plätze höher als in der Vorwoche. Auf genau derselben Position beendete sie übrigens das Jahr 2016. In der abgeschlossenen Sasionwertung der LPGA Tour liegt Masson mit 479.294 verdienten US-Dollar auf dem 44. Rang.

Sandra Gal fällt in der Golf-Weltrangliste zurück

Die zweite deutsche Proette in den USA, Sandra Gal, erlebte ein weniger erfolgreiches Jahr. 2016 beendete sie das Jahr auf dem 77. Platz, nunmehr ist sie nur noch 91. in der Golf-Weltrangliste. Ihr bestes Ergebnis der Saison liegt gerade einmal eine gute Woche zurück. Bei der Blue Bay LPGA belegte die 32-Jährige den siebenten Platz. Insgsamt notierte sie nur eine weitere Top-Ten-Platzierung im gesamten Jahr - zu wenig, um sich im Rolex Ranking, der Damen-Golf-Weltrangliste, zu verbessern. In der Saisonwertung der LPGA Tour schaffte Gal immerhin den Sprung auf Position 61 - 318.529 US-Dollar Preisgeld reichten für diese Platzierung.

Weit von solchen Preisgeldern und Platzierungen entfernt sind die deutschen Spielerinnen auf der Ladies European Tour. Hier gibt es bei weitem nicht so viel Preisgeld zu holen, dementsprechend schwächer besetzt sind die Spielerfelder und umso niedriger auch die Weltranglistenpunkte, die bei Turnieren vergeben werden. Hinter Gal und Masson liegt nur Olivia Cowen (278) in den Top 300 der Welt. Mit Leticia Ras-Anderica (388), Sophia Popov (396), Karolin Lampert (406) und Isi Gabsa (471) stehen vier weitere Spielerinnen unter den Top 500.



Chinesin an der Spitze, Korea dominiert

An der Spitze der Damen-Weltrangliste steht Shanshan Feng. Die Chinesin übernahm die Führung im Ranking erst am 13. November, nachdem sie in den beiden Wochen zuvor gleich zwei Turniere hintereinander für sich entschied. Insgesamt gewann die 28-Jährige in der abgelaufenen LPGA-Tour-Saison drei Turniere. Ariya Jutanugarn, die die CME Group Tour Championship, das Finalturnier des Race to the CME Globe, gewann, platziert sich dank des jüngsten Erfolges vier Positionen höher als in der Vorwoche auf dem fünften Rang. Einen Platz vor ihr liegt die Gesamtsiegerin des Race to the CME Globe, Lexi Thompson. Die absolut dominierende Nation in der Golf Weltrangliste der Damen ist Südkorea. 13 der Top 25 stammen aus dem Land in Ostasien.


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