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Wochenvorschau: Martin Kaymer teet im Gedenken an Golf-Legende auf

Zum ersten Mal nach Arnold Palmers Tod findet sein Invitational statt - und versammelt die Golfstars. Die Wochenvorschau.

Wochenvorschau Martin Kaymer Arnold Palmer Invitational 2017
Martin Kaymer tritt beim Arnold Palmer Invitational an. (Foto: Getty)

Diese Woche steht im Zeichen einer verstorbenen Golf-Ikone: Arnold Palmer, einer der ganz Großen des Sports, ist im vergangenen Jahr verstorben und so kommen seine jüngeren Kollegen beim Arnold Palmer Invitational zusammen, um ihm die Ehre zu erweisen, indem sie genau das tun, was auch Arnie am liebsten tat: Die Golfschläger schwingen. Auch Martin Kaymer ist hier am Start, während Bernhard Langer in Arizona der Konkurrenz einzuheizen versucht. Dort befinden sich mit Sandra Gal und Caroline Masson auch zwei deutsche Damen, ihre Kolleginnen von der Ladies European Tour zieht es indes nach China.

In Erinnerung an Arnold Palmer

Nicht erst beim Masters, wenn die Ehrenstarter aufteen, wird auffallen, dass dort ein bekanntes Gesicht fehlt. Schon das diesjährige Arnold Palmer Invitational muss ohne den 2016 verstorbenen Gastgeber stattfinden, zieht aber nicht zu knapp große Namen des Golfsports an, die seiner gedenken. So lässt es sich Titelverteidiger Jason Day nicht nehmen, zu Ehren der Legende alles daran zu setzen, seinen Sieg aus dem vergangenen Jahr zu wiederholen, noch lässt Martin Kaymer während seiner Wochen in den Vereinigten Staaten zwischen den beiden WGC-Turnieren die Gelegenheit aus, bei dem Event in Florida aufzuteen.

Auch der Rest des Feldes liest sich exklusiv, so gehen beispielsweise Olympia-Gold-Gewinner Justin Rose, Race-to-Dubai-Champion Henrik Stenson und der von seiner Rippenfraktur genesene FedExCup-Sieger Rory McIlroy im Bay Hill Club an den Start.

PGA Tour: Arnold Palmer Invitational

PGA Tour Arnold Palmer Invitational
Platz Bay Hill Club & Lodge, Orlando, Florida, Par 72, 6.749 Meter
Preisgeld 8,7 Mio. US-Dollar (etwa 8,1 Mio. Euro)
Titelverteidiger Jason Day
Headliner Rickie Fowler, Rory McIlroy, Hideki Matsuyama, Justin Rose, Henrik Stenson, Bubba Watson
Deutsche Starter Martin Kaymer

Auf der LPGA Tour geht's um Punkte für den Solheim Cup

Auf der LPGA Tour indes läuft im März die Saison erst richtig an. Erstmals werden nun mehr als zwei Turniere in einem Monat ausgetragen und damit mehr Punkte für die Solheim-Cup-Rankings gesammelt. Genau das werden auch Caroline Masson und Sandra Gal versuchen, wenn sie beim Bank of Hope Founders Cup antreten. Immerhin muss selbst Masson als bestgelistete Deutsche noch zwei andere Europäerinnen in den Rolex Rankings überholen, um sich eines Platzes in der Mannschaft sicher zu sein; noch mehr in der Bringschuld ist Gal, wenn die beiden erneut für das europäische Team in den Kontinentalwettkampf ziehen wollen.

LPGA Tour: Bank of Hope Founders Cup

LPGA Tour Bank of Hope Founders Cup
Platz Wildfire Golf Club, Phoenix, Arizona, Par 72, 6.107 Meter
Preisgeld 1,5 Mio. US-Dollar (etwa 1,4 Mio. Euro)
Titelverteidiger Sei Young Kim
Headliner Lydia Ko, Inbee Park, Stacy Lewis, Lexi Thompson, Michelle Wie
Deutsche Starter Sandra Gal, Caroline Masson

Bernhard Langer in Masters-Vorbereitung

Bernhard Langer befindet sich wie seine Landsfrauen in Arizona. "Mister Consistency" ist kein Mann der halben Sachen und so hat der deutschen Senior, der bereits seit Jahren auf der Champions Tour die anderen Spieler das Fürchten lehrt, die neue Saison im Januar auch gleich mit einem Sieg begonnen. Wenn es nach dem 59-Jährigen geht, soll nach seinem mittelmäßigen Ergebnis bei der Allianz Championship und der Top-Ten-Platzierung bei der Chubb Classic, die auf den anfänglichen Triumph folgten, gleich die nächste Trophäe her.



Gute Ergebnisse sind auch deshalb wichtig, weil Langer als Ex-Champion lebenslang für das Masters qualifiziert ist und das erste Major der Saison bereits in den vergangenen fünf Jahren nicht ausließ. Wenn er auf der Champions Tour Selbstbewusstsein für Augusta sammelt, könnte dort vielleicht noch einmal ein Top-Ergebnis wie das von 2014 drin sein. Gegen den alten Hasen Langer muss sich unter anderem ein Debütant behaupten: Steve Stricker feierte im Februar seinen 50. Geburtstag und tritt in Tucson zu seinem ersten Champions-Tour-Event an.

Champions Tour: Tucson Conquistadores Classic

Champions Tour Tucson Conquistadores Classic
Platz Omni Tucson National, Tucson, Arizona, Par 73, 6618 Meter
Preisgeld 1,7 Mio. US-Dollar (etwa 1,6 Mio. Euro)
Titelverteidiger Woody Austin
Headliner Steve Stricker, Fred Couples, Kenny Perry
Deutsche Starter Bernhard Langer

Einziges LET-Turnier im März mit zwei Deutschen

Erst das zweite Turnier der Saison steht indes für die Damen auf der Ladies European Tour an. Die World Ladies Championship ist das einzige LET-Event im März, erst im April geht es beim Lalla Meryem Cup weiter. Umso wichtiger ist es für Leticia Ras-Anderica und Olivia Cowan als einzige deutsche Proetten im Feld, ein Zeichen für den Rest der Saison zu setzen. Während Ras-Anderica beim ersten LET-Turnier, der Oates Victorian Open, bereits unter den Top 15 gelandet war, muss Cowan zunächst noch ihren ersten Cut der Saison anvisieren.

Ladies European Tour: World Ladies Championship

Ladies European Tour World Ladies Championship
Platz Mission Hills, Haikou, China, Par 72, 6.561 Meter
Preisgeld 560.000 Euro
Titelverteidiger Jung-Min Lee
Headliner Gwaldys Nocera, Florentyna Parker
Deutsche Starter Leticia Ras-Anderica, Olivia Cowan; Österreicherin: Christina Wolf

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