Golfregeln 2019: Früher verboten, heute erlaubt
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Golfregeln 2019: Früher verboten, heute erlaubt

Vieles, was letztes Jahr laut Golfregeln noch verboten war, ist jetzt erlaubt. Silas Wagner erklärt, was Sie wissen müssen.

Silas Wagner erklärt in einem weiteren guten Video die Golfregeln 2019, was früher alles verboten war und heute erlaubt ist. (Foto: Youtube @Silas Wagner - Golf 180)
Silas Wagner erklärt in einem weiteren guten Video die Golfregeln 2019, was früher alles verboten war und heute erlaubt ist. (Foto: Youtube @Silas Wagner - Golf 180)

Selbst für eingesessene Golfer sind die neue Golfregeln, die zum 1. Januar 2019 in Kraft getreten sind, teilweise noch verwirrend und gewöhnungsbedürftig. Silas Wagner will da Abhilfe schaffen und erklärt in einer Videoserie, was seit diesem Jahr alles straffrei bleibt.

Neue Golfregeln 2019: Das ist alles straffrei

Die wohl am heißesten diskutierte Regeländerung ist, dass die Fahne beim Putten nicht aus dem Loch genommen werden muss. Für manch einen eine absurde Änderung, für andere, so wie Bryson DeChambeau, eine neue Variabel, um das Spiel zu verbessern - vielleicht sogar gezielt gegen den Fahnenstock schießen und den Aufprall nutzen, wer weiß? Das Gute an dieser Regel ist aber, dass es dem Spieler selber überlassen ist, ob er die Fahne drin lassen oder rausnehmen möchte.

Ebenfalls früher undenkbar: Die Puttlinie berühren! Seit 2019 ist dies aber sowohl dem Spieler als auch dem Caddie erlaubt, um die Spielrichtung anzuzeigen. Was weiterhin nicht gestattet ist, ist durch das Berühren der Spiellinie diese, über das erlaubte Reparieren des Grüns hinaus, zu verbessern.

Das Gefühl einen nagelneuen Ball zu schlagen ist immer gut, doch früher durfte man den Ball nur austauschen, wenn er beschädigt oder man am nächsten Abschlag war. Jetzt darf man es auch, wenn man eine Erleichterung in Anspruch nimmt. Landet der Ball mal wieder im Bunker oder einer "Penalty Area", ist das ärgerlich. Als kleine Verbesserung ist es aber nun wenigstens erlaubt lose Naturstoffe dort zu entfernen und die Chance auf einen guten Recovery-Schlag zu erhöhen. Ebenfalls erfreulich, auch Probeschwünge mit Bodenkontakt sind in Penalty Areas nun erlaubt.

Trifft man mal seine Golftasche ist das peinlich aber glücklicherweise nicht mehr mit einer Strafe behaftet. Denn die neuen Golfregeln bestrafen dies nicht mehr, wenn es unbeabsichtigt passiert ist.

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1 LESER-KOMMENTAR Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab
  1. Daniel Oeschger

    In einer Trainingsrunde lasse ich den Fahnenstock stets im Loch.
    Im Turnier kommt es mir irgendwie komisch vor, zudem habe ich für mich noch nicht herausgefunden, wie ich dies als Vorteil nutzen könnte.

    Antworten