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Golftraining: So bereiten Sie sich optimal auf die Clubmeisterschaft vor

Anfang September stehen vielerorts die Clubmeisterschaften an. Sich besonders intensiv aufzuwärmen, ist aber keine gute Idee.

Eine geübte Routine ist in der Turniervorbereitung wichtiger als intensives Aufwärmen. (Foto: Getty)
Eine geübte Routine ist in der Turniervorbereitung wichtiger als intensives Aufwärmen. (Foto: Getty)

Für einige Spieler steht am kommende Wochenende einer der Highlight der Saison an. In vielen Golfclubs werden die Clubmeisterschaften gespielt. Darum möchte ich mich heute mit dem Thema: „Turniervorbereitung“ beschäftigen. Was sollte man vermeiden, was ist ratsam?

Golftraining: Die beste Vorbereitung ist die gewohnte Routine

„Heute ist der erste Tag der Clubmeisterschaften und ich werde heute mal besonders früh da sein, um mich intensiv auf die Runde vorzubereiten“. Häufig ist diese Vorgehensweise bei besonderen Turnieren ein entscheidender Fehler. Warum? Eine intensive und gute Vorbereitung ist nichts schlechtes, wird aber problematisch, wenn es überhaupt nicht der eigenen Routine entspricht. Natürlich holt sich ein Spieler seine Sicherheit über gleichmäßig gute Schläge, speziell in der Turniersituation, aber auch über eine gute Routine, die er sich in vielen Turniervorbereitungen angeeignet hat. Ändert sich nun die eigene Routine vor einem Turnier völlig, wie häufig in Vorbereitung auf eine Clubmeisterschaften, führt dies oft zu Verunsicherung. Man ist es einfach „nicht gewohnt“, eine Golfrunde so zu beginnen. Diese intensive Herangehensweise ist definitiv nicht schlechter, entspricht aber selten der Normalität.

Versuchen Sie daher immer dieselbe Routine vor einem Turnier einzuhalten, egal welches Event ansteht. Eine Vorbereitung bleibt immer individuell und auf jeden Spieler abgestimmt.

Wie könnte trotzdem eine mögliche Turniervorbereitung als Hobbyspieler aussehen?

  • 5 Minuten Putten (lange Putts, das Gefühl für Tempo und Grüngeschwindigkeit finden)
  • 5 Minuten Warm-Up (Stretching bzw. Dehnen)
  • 10 Minuten Chippen/Pitchen (ggf. Bunkerschläge)
  • 20 Minuten langes Spiel (Von kurzen zu langen Eisen, danach Hölzer, nicht unbedingt jeden Schläger)
  • noch mal 5 Min Putten (kürzere Putts und 100% Putts/ganz kurze Putts)

Da dies ein Beispiel ist, können die Zeiten natürlich individuell frei angepasst werden.

Das Fazit

Machen sie nicht mehr als Sie auch sonst machen und vertrauen Sie auf die Dinge, die in „normalen“ Turnieren auch funktionieren. Ich wünsche allen Lesern viel Erfolg bei einer guten Vorbereitung, gute Turnierrunden und erfolgreiche Clubmeisterschaften!

Ihr Steffen Bents

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