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World Super 6: Alexander Knappe schafft es nicht ins Finale

Auch Alexander Knappe muss beim World Super 6 die Segel streichen, während die besten 24 Spieler im Matchplay-Format um den Sieg kämpfen.

ISPS Handa World Super 6 Perth 2018 Runde 3 Alexander Knappe
Mit Alexander Knappe ist nun auch der letzte verbliebene Teil des deutschen Quartetts aus dem Spiel. (Foto: Getty)

Nach drei Runden im üblichen Turniermodus heißt es nun "alles auf Null" für die ersten 24 Spieler beim ISPS Handa World Super 6 in Perth, denn sie bestreiten den Finaltag im Matchplay-Modus. Über sechs Löcher hinweg wird ein jedes Duell ausgetragen und ist es dann noch nicht entschieden, kommt ein speziell dafür entworfenes Knockout-Loch zum Einsatz.

Dass die Ergebnisse der drei Strokeplay-Runden beinahe keine Rolle mehr spielen, sobald es in die Matches geht, dürfte vor allem für einen ärgerlich sein: Der Thailänder Prom Meesawat hat vor dem Finaltag nämlich mit zwölf Schlägen unter Par die Nase vorn, vor dem vierfachen dänischen European-Tour-Sieger Thorbjorn Olesen, dem Amerikaner Sean Crocker und dem australischen Lokalmatador Lucas Herbert. Sie alle werden sich in den Duellen, in einem ganz anderen Spielmodus als zuvor, nochmal aufs Neue beweisen müssen, wenn auch die guten Ergebnisse nicht ganz unbelohnt bleiben: Bis hin zu den geteilten Fünften haben zumindest alle Spieler bereits den Sprung unter die ersten 16 sicher haben. Dazu gehören Sam Horsfield, Yisaku Miyazato, Brad Kennedy und Dimitrios Papadatos.

Nicht zu den 24 Spielern, die den Sieg unter sich austragen, gehört indes Alexander Knappe, der als einziger deutscher Spieler den Cut überstanden hatte.

Alexander Knappe bleibt das Finale verwehrt

Nachdem er sich gestern mit einer starken Leistung und einer 68er Runde voller Highlights das Ticket in den Moving Day gesichert hatte, während mit Bernd Ritthammer, Sebastian Heisele und Marcel Schneider alle seine Landsmänner geschlossen am Cut gescheitert waren, ließ Alexander Knappe am dritten Turniertag wieder deutlich nach. Seine 74er Runde reichte bei Weitem nicht aus, um ihn unter die Top 24 zu befördern, sodass nun auch er als letzter verbliebener Deutscher im Feld des World Super 6 vor Ende des Turniers seine Sachen packen muss und das Event bei einem Schlag über Par auf T65 abschließt. Allerdings kann er sich dabei in guter Gesellschaft wähnen: Lee Westwood, der am Vortag noch das Feld angeführt hatte, schoss sich mit einer schmerzhaften 78 ebenfalls aus dem Turnier.

Etwas besser verlief der Moving Day für den Österreicher Matthias Schwab, der mit seiner 70 auf der Scorekarte letztlich immerhin nur zwei Schläge von jenen Spielern entfernt lag, die im Playoff die letzten der 24 begehrten Finalplätze unter sich ausfochten. Mit drei Schlägen unter Par landete er auch dem geteilten 33. Platz.

Playoff entscheidet über Finalteilnehmer des World Super 6

Nur 24 Spieler dürfen die finalen Matches unter sich austragen, so besagen es die Regeln. Damit war allerdings unter den neun Profis, die sich zum Ende des Moving Days den 17. Platz teilten, einer zu viel, sodass für Callan O'Reilly, Andrea Pavan, Poom Saksansin, Yikeun Chang, Kiradech Aphibarnrat, Stephen Leaney, Satoshi Kodaira, Anthony Quayle und Zander Lombard schon um den Einzug ins Finale ein Playoff fällig wurde.



Aphibarnrat und Quayle starteten jeweils mit einem Bogey am ersten Extraloch, während der Konkurrenz durchweg das Par gelang, sodass sie die Entscheidung unter sich ausmachen mussten. Mit einem weiteren Bogey des Australiers, der sich überhaupt erst mit einem Doppelbogey am letzten Loch in die missliche Playoff-Lage hinein manövriert hatte, triumphierte schließlich der Thailänder, während Quayle den verfrühten Heimweg antreten muss.

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