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Australian Open: Jordan Spieth siegt erneut, Deutscher im Mittelfeld

Schon zum zweiten Mal entscheidet Jordan Spieth die Australian Open für sich. Auch David Klein macht im Finale Plätze gut.

Jordan Spieth Emirates Australian Open 2016 Sieger ergebnisse David Klein
Schon zum zweiten Mal kassierte Jordan Spieth in Australien die Trophäe und zelebrierte das mit dem Greenkeeping-Team. (Foto: Getty)

Zum zweiten Mal seit 2014 hat sich Jordan Spieth bei der Australian Open zum Sieger gekürt. In einem Playoff gegen die beiden Lokalmatadors Ashley Hall und Cameron Smith, die sich mit dem geteilten zweiten Platz begnügen mussten, entschied er das Turnier für sich - ein Sieg, der dem amerikanischen Youngster viel bedeutet. Der Deutsche David Klein kann mit seiner Platzierung im oberen Mittelfeld ebenfalls zufrieden sein.

David Klein mit golfarmem Jahr

Es ist eine kurze Saison vor David Klein. Der Deutsche, der mit seinen Eltern bereits im Kindesalter nach Neuseeland umgezogen ist, aber nach wie vor unter deutscher Flagge auf der australisch-asiatischen Tour spielt, hatte bereits im März dieses Jahres, kurz nach Beginn der Saison, seinen ersten Profi-Sieg bei der Coca-Cola QLD PGA Championship geholt - und war danach für beinahe sieben Monate von der Bildfläche verschwunden.

Erst zur Fiji International im Oktober war er auf die PGA Tour auf Australasia zurückgekehrt, spielte seitdem nur ein weiteres Turnier. Nun aber holte er bei der Australian Open mit dem geteilten 28. Platz sein zweitbestes Saisonergebnis.

Jordan Spieth erhofft sich mehr vom Sieg

Mit einem Birdie am ersten Loch bezwang Jordan Spieth seine beiden australischen Konkurrenten. Es war ein kurzes Stechen - aber ein entscheidendes. Immerhin hatte der 23-Jährige das Turnier schon einmal gewonnen, im Jahr 2014. Was damals folgte, war eine stellare Saison - kein Wunder also, dass Spieth seinen erneuten Triumph als gutes Omen deutet. "So, wie wir das Playoff bestritten haben, wird es für mich Wunder wirken," sagte er nach seiner Runde.



Er habe in letzter Zeit ein wenig Probleme gehabt, wenn es darum gegangen sei, die Schläge zu machen, wenn es um etwas ging, gab er zu: "Diese zwei Schläge genau da zu treffen, wo ich sie treffen wollte, und dann den Putt zu machen, das ist ein großer Fortschritt und es ist etwas, wovon ich das ganze nächste Jahr zehren kann." Es wird also Zeit für ihn, beschwingt die neue PGA-Tour-Saison zu beginnen.

Tickets zur Open Championship

Ashley Hall und Cameron Smith mögen das Playoff gegen ihn verloren haben - etwas anderes aber haben sie gewonnen. Die Australian Open nämlich ist Teil der Open Qualifying Series, was konkret bedeutet, dass die besten drei Spieler, die es nicht schon anderweitig ins Teilnehmerfeld schaffen, sich alljährlich für die Open Championship qualifizieren. Hall und Smith fahren somit im kommenden Jahr ebenso nach Royal Birkdale wie Aaron Baddeley, der als höchstrangiger Spieler unter den geteilten Vierten die Starterlaubnis für Großbritannien erhielt, weil der Sieger Spieth bereits auf anderem Wege qualifiziert war.

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