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World Ladies Championship: Hae Rym Kim siegt, deutsches Duo mittig

Während die Südkoreanerin Hae Rym Kim sich im Playoff den Sieg holt, beenden Leticia Ras-Anderica und Olivia Cowan das Event im Mittelfeld.

World Ladies Championship 2017 Siegerin Hae Rym Kim
Eine stolze Siegerin in einer noch jungen Saison: Hae Rym Kim hat sich im Playoff dem World-Ladies-Championship-Titel erkämpft. (Foto: @LETgolf/Twitter)

Es war ein denkbar voller Finaltag bei der World Ladies Championship, musste doch wegen eines Gewitters am Vortag zunächst einmal die zweite Runde zum Abschluss gebracht werden, bevor das tatsächliche Finale starten konnte. Gänzlich unbeeindruckt davon zeigten sich die beiden Südkoreanerinnen Hae Rym Kim und Seon Woo Bae, die sich zum Ende der Runde mit 14 Schlägen unter Par und somit ganzen drei Schlägen Vorsprung zum Rest des Feldes die Spitze teilten. Die Trophäe aber ging an Kim, die sie sich im Playoff gegen ihre Landsfrau mit einem Birdie verdiente und im Anschluss gebührend gefeiert wurde:

Cowan legt im Finale zu, Ras-Anderica baut ab

Im Gegensatz zur Österreicherin Christina Wolf hatten die beiden deutschen Damen im Feld keinerlei Schwierigkeiten mit dem Cut gehabt. In die finale Runde hatten sie es problemlos geschafft, Leticia Ras-Anderica sogar mit der Chance, sich vom geteilten 20. Platz aus letztendlich eine Topplatzierung zu verdienen. Dieser Plan allerdings ging nicht auf: Mit insgesamt vier Bogeys rückten die Top 10 in immer weitere Ferne, auch wenn sie den Schlagverlusten zwischenzeitlich zwei Birdies entgegenzusetzen wusste. Am Ende stand eine 75 zu Buche und mit dieser reichte es mit einem Schlag über Par nur für den geteilten 38. Rang - lange nicht so gut wie ihr erstes Saisonergebnis bei der Oates Victorian Open, wo sie den geteilten 13. Platz belegt hatte.

Ein kleiner Endspurt hingegen gelang ihrer Landsfrau Olivia Cowan, die bei ihrem ersten Event in dieser Saison noch den Cut verpasst hatte. Die 20-Jährige musste zwar im Laufe ihrer Finalrunde ebenfalls vier Bogeys verschmerzen, glich sie allerdings mit insgesamt sechs Birdies ausgesprochen gekonnt aus. Drei der Schlaggewinne erfolgten sogar hintereinander an den Löchern 6 bis 8. Mit einer 71 zum Abschluss spielte sie sich mit einem Schlag unter Par auf den geteilten 27. Rang und kann daraus Selbstbewusstsein für die nächsten Events schöpfen.



Verdiente Flitterwochen für Kylie Henry

Gleich doppelt freuen kann sich Kylie Henry (ehemals Walker). Die 30-jährige Schottin hatte nämlich zum Ende des vergangenen Jahres den ebenfalls schottischen European-Tour-Profi Scott Henry geheiratet und startet nun nach dem Turnier in China in die wohlverdienten Flitterwochen. Wohlverdient ist der Urlaub als frischgebackene Ehefrau vor allem deshalb, weil sie trotz einer Finalrunde, die ganz anders verlief als geplant und nach der sie schließlich eine 74 unterschrieb, immerhin nur einen Schlag von den Top 10 entfernt das Turnier auf dem geteilten 13. Platz beendete. Damit kann sich Henry bereits über ihr zweites Top-20-Ergebnis in der noch jungen Saison freuen.

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