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LPGA Tour: Zweites Major des Jahres endet mit dramatischem Playoff

Sung Hyun Park sichert sich auf der LPGA Tour ihren zweiten Major-Sieg nach Playoff und Wetterunterbrechung, während Sandra Gal das Turnier als beste Deutsche beendet.

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Das Siegerlächeln. Sung Hyun Park feiert ihren zweiten Major-Triumph. (Foto: Getty)

Mit der KPMG PGA Championship stand auf der LPGA Tour das zweite Major des Jahres an und nach fulminantem Moving Day versprach die Finalrunde einiges an Spannung. Aufholjagden, Kämpfe mit dem Wetter und eine mehrfache Major-Siegerin waren das Ergebnis des vierten Tages.

Sung Hyun Park gewinnt zum vierten Mal auf der LPGA Tour

Nachdem sich So Yeon Ryu am Moving Day eine komfortable Führung von drei Schlägen erspielte, ging sie als Favoritin in den Finaltag. Allerdings knüpfte die Südkoreanerin nicht an ihre Leistungen vom Vortag an und spielte eine Runde von eins über Par. Das gab den Verfolgern Luft. Allen voran der Japanerin Nasa Hakaota, die mit der besten Runde des Turniers von acht Schlägen unter Par auf den geteilten ersten Rang vorrückte. Aber auch Sung Hyun Park nutzte das Straucheln der Führenden und spielte sich mit einer Runde von drei Schlägen unter Par ebenfalls in die geteilte Führung. Am Ende waren es diese drei Spielerinnen, die den Titel im Playoff unter sich ausmachten.

Doch ein Stechen nach 72 Löchern war noch nicht Drama genug. Nach dem ersten Extra-Loch und dem Ausscheiden von Nasa Hakaota unterbrachen die Veranstalter das Playoff aufgrund schlechter Witterungsbedingungen. 20 Minuten warteten Ryu und Park auf das Signal weiterspielen zu dürfen. Allerdings beendete Sung Hyun Park das Turnier dann schnell auf dem zweiten Extra-Loch mit einem Birdie. Die sonst so emotionslose Südkoreanerin hatte Mühe nach ihrem Sieg die Fassung zu bewahren.

Deutsches Trio bleibt blass

Das deutsche Trio um Sandra Gal, Caroline Masson und Sophia Popov hatte im Titelkampf kein Wort mitzureden. Beste Deutsche wurde Sandra Gal auf dem geteilten 40. Platz und einem Gesamtergebnis von drei Schlägen über Par. Keine der deutschen Proetten verbuchte eine Runde in den 60ern während der vier Turniertage.

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