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Dubai Desert Classic: Li Haotong schlägt Rory McIlroy im Finale

Der 22-jährige Li Haotong setzt sich im Finale der Omega Dubai Desert Classic gegen Rory McIlroy durch. Martin Kaymer erreicht die Top 20.

So freuen sich Sieger: Li Haotong gewinnt die Omega Dubai Desert Classic gegen Rory McIlroy. (Foto: Getty)
So freuen sich Sieger: Li Haotong gewinnt die Omega Dubai Desert Classic gegen Rory McIlroy. (Foto: Getty)

Beim Finale der Omega Dubai Desert Classic 2018 kämpften Rory McIlroy und Li Haotong um den Titel. Der Chinese ging am letzten Loch als Sieger hervor. Die verbliebenen deutschsprachigen Spieler im Feld, Martin Kaymer, Bernd Wiesberger und Maximilian Kieffer, beendete das Turnier mit 69er, bzw. 70er Runden.

Vor Ort wurde das Finale allerdings  von einer Trauernachricht überschattet. Die Mutter des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, His Highness Sheikh Khalifa bin Zayed Al Nahjan, verstarb am Sonntag und es wurde eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen. Einige Spieler sowie Besucher trugen deswegen Trauerflor.

Jungspund setzt sich gegen Majorsieger durch

Es zeichnete sich schon am Moving Day der Dubai Desert Classic ab: Das Finale würde sich zwischen Rory McIlroy und Li Haotong entscheiden. Zeitweise sah so aus als habe McIlroy die Nase vorne, nachdem Li die Runde mit einem Bogey begann, nach der 15. Bahn aber teilten sich beide Kontrahenten wieder den ersten Platz. An Loch 16 ging der 22-Jährige durch ein Bogey McIlroys sogar in Führung - und rettete diese bis ins Clubhaus. Er setzte den Iren mit Birdies auf den letzten Löchern unter Druck und McIlroy konnte seine Eagle-Chance an der 18 nicht verwandeln, um ein Playoff zu erzwingen.

So kam Li durch ein Birdie am letzten Loch mit einen Schlag vor dem vierfachen Majorsieger ins Ziel. "Es war eine Ehre gegen ihn anzutreten", sagte Li auf die Frage, wie es gewesen sei, gegen einen der besten Golfer der Welt zu spielen und zu gewinnen.



Der Sieg ist Lis zweiter auf der European Tour und wird ihm einen ordentlichen Schub in der Weltrangliste geben, sodass er sich am Montag definitiv unter den besten 50 der Welt wiederfinden wird, inklusive allem, was dazugehört: Qualifikationen für World Golf Championships und Majorturniere, von denen das nächste das Masters Anfang April ist.

Martin Kaymer mit Eagle-Birdie-Finish

Martin Kaymer erwischte im Finale mit dem Race-to-Dubai-Sieger Tommy Fleetwood einen Flightpartner, der noch auf der Welle seines Saisonsiegs 2017 schwimmt. Zwar kam Fleetwood mit einer 68er Runde einen Schlag besser ins Clubhaus als Martin Kaymer, dieser blieb mit 69 Schlägen aber durchaus seiner Leistung in dieser Woche treu. Dabei startete der Mettmanner unglücklich mit zwei Bogeys ins Finale, jedoch war es wieder das Finish, mit dem Kaymer seine Runde rettete. Mit Eagle und Birdie ein Turnier zu beenden kann sich durchaus sehen lassen. Damit war der geteilte 19. Platz für Kaymer drin.

Wiesberger und Kieffer vergeben Chancen

Bernd Wiesberger und Maximilian Kieffer ordneten sich beide auf dem geteilten 32. Platz ein. Mit seiner 69er Abschlussrunde kann Bernd Wiesberger zwar zehn Plätze gutmachen, es ist aber fragwürdig, ob das die "starke Abschlussrunde" ist, die der Österreicher sich vom Finale erhofft hatte.



Mit einer 70er Runde lieferte Max Kieffer am Sonntag die schwächste der deutschen Leistungen ab. Er verpasste die Chance, in dem engen Mittelfeld noch einmal ordentlich anzugreifen. "Mein Spiel war sehr gut", sagte Kieffer Golf Post im Interview, gab aber auch zu, dass er einige Schläge liegen gelassen habe.


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