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PGA Tour: Bryson DeChambeau bezwingt seine Gegner im Stechen

Bryson DeChambeau schnappt sich den Titel des Memorial Tournaments auf der PGA Tour im Stechen. Es ist sein zweiter Sieg auf der Tour.

Bryson DeChambeau siegt mit großem Jubel im Stechen des Memorial Tournaments in Dublin, Ohio. (Foto: Getty)
Bryson DeChambeau siegt mit großem Jubel im Stechen des Memorial Tournaments in Dublin, Ohio. (Foto: Getty)

Der Finaltag des Memorial Tournaments in Dublin, Ohio hatte einiges zu bieten, denn neben dem Führenden Bryson DeChambeau gab es noch andere Tour-Veterane, die einen Sieg auf der PGA Tour witterten. Tiger Woods, Rory McIlroy, Rickie Fowler, Dustin Johnson und Justin Rose - sie machten sich alle noch Hoffnungen auf den Titel im Muirfield Village GC.

Doch vorerst kam es zu einem Kampf zwischen den zwei Spielern, Bryson DeChambeau und Kyle Stanley. Wobei es lange Zeit nach einem Sieg von DeChambeau aussah, doch Stanley spielte auf den letzten fünf Loch ganze vier Birdies hintereinander. An Loch 18 dann, gab es eine Entscheidung.

Ein extrem spannendes Finale auf der PGA Tour

Spannender hätte der Finaltag auf der PGA Tour kaum sein können. Erst im Stechen entschied sich der Gewinner des Memorial Tournaments. Bryson DeChambeau schien schon fast als Sieger des Tuniers fest, doch Kyle Stanley machte es durch seinen Birdie-Lauf, bei dem er an Loch 14-17 jeweils ein Birdie spielte noch Mal interessant. Ein Bogey von DeChambeau an Loch 14 trug dazu bei, dass beide Spieler an der letzten Bahn mit -16 an den Abschlag gingen.

Schließlich hatte DeChambeau dann die Möglichkeit, das Turnier mit einem ca. 1,50 Meter Putt zum Par für sich zu entscheiden, denn Stanley, der im selben Flight gestartet war, spielte am letzten Loch ein Bogey. Doch der Putt fiel nicht, so dass die beiden Tour Spieler ins Stechen mussten.

Aus dem Zweikampf wird ein Dreikampf

Durch das Bogey, das die beiden Führenden spielten, fielen sie beide jeweils auf einen Score von -15 zurück, was den Südkoreaner Byeong Hun An zurück ins Spiel brachte. Zu dritt ging es dann ins Stechen, zunächst an Loch 18. Am ersten Loch des Playoffs verabschiedete sich Kyle Stanley, aufgrund eines Abschlags in eine schwierige Roughlage, aus dem Rennen um den Titel. Den zweiten Schlag erwischte er nicht richtig und musste so ein Bogey in Kauf nehmen, während DeChambeau und An beide mit Pars vom Loch gingen. Der Südkoreaner scheiterte dabei nur um Haaresbreite am vorzeitigen Sieg, doch so hatte DeChambeau noch die Chance anzugreifen.




Am zweiten Extraloch, welches erneut die 18 war, starteten beide mit perfekten Abschlägen von der Teebox. Anschließend verfehlte An allerdings das Grün, so dass DeChambeau die Tür zum Sieg offen stand. Diese Chance nutzte der 24 Jährige Amerikaner auch und spielte seinen Ball sicher aufs Grün, lochte den Putt und gewann somit das Memorial Tournament. Es ist das zweite PGA-Tour-Turnier, dass DeChambeau für sich entscheiden konnte.



Tiger Woods schwächelt erneut zum Schluss

Es scheint so als könne Tiger Woods sein starkes Spiel nicht über 18 Loch halten, denn nach dem etwas schwächeren Finish gestern, spielte er heute erneut eine schwache Back Nine. Obwohl er wieder stark mit einem Birdie in die vierte Runde fand, konnte er sich nicht in der Top 10 des Feldes halten und rutschte zum Schluss sogar noch auf den geteilten 23. Rang ab. Nichtsdestotrotz war es erneut ein Turnier, bei dem die Golflegende zeigte, was alles noch möglich ist. Man darf also vor allem auf die Leistung bei der US Open im Shinnecock Hills Golf Club sein.


Eine weitere ehemalige Nummer Eins der Welt konnte am Finaltag mit einer starken 67 ebenfalls auf sich aufmerksam machen. Dustin Johnson kletterte um 20 Ränge nach oben und enterte zusammen mit der jetzigen Nummer Eins, Justin Thomas (68er Runde), die Top 10 des Feldes. Rickie Fowler und Rory McIlroy befanden sich auf der gleichen Endposition, wie Thomas und Johnson, sie alle teilten sich den 8. Rang mit dem Amerikaner Patrick Rodgers bei elf unter Par.

Alex Cejka mit unglücklichem Ende auf der PGA Tour

Auch Alex Cejka spielte eine starke Front Nine. Auf der 10 gestartet konnte er gleich drei Birdies verzeichnen, so dass er sich zwischenzeitlich in die Top 20 zurückkämpfen konnte. Jedoch waren seine hinteren neun Loch nicht so erfolgreich und er beendete die Finalrunde mit einem Bogey an Loch 4 (seiner 13) und einem Doppelbogey an Loch 9 (seiner 18). Cejka belegt am Ende des Memorial Tournament den geteilten 40. Rang.

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