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PGA Tour: Alex Cejka mit solidem Start in North Carolina

Vom deutschen Trio legt Alex Cejka bei der Wells Fargo Championship den besten Start ins Turnier hin. John Peterson führt.

PGA Tour Wells Fargo Championship 2018 Runde 1 Alex Cejka
Nur zwei Schläge trennen Alex Cejka nach seiner Auftaktrunde von den Top 10. (Foto: Getty)

Vor seinem Start bei der Wells Fargo Championship dürfte die Laune von John Peterson keine besonders gute gewesen sein. Dem Amerikaner fehlen nämlich noch 318.096 Euro in den nächsten drei Wochen, um seine Karte für die PGA Tour zu retten. "Wenn ich es nicht schaffe," kündigte Peterson an, "dann spiele ich kein Golf mehr." Nach seinem Auftakt im Quail Hollow Club allerdings dürfte seinen Kampfgeist geweckt haben, führt er doch dank eines spektakulären Finishs mit zwei Eagles auf seinen letzten drei Löchern das Feld an. Mit sechs Schlägen unter Par geht er mit zwei Schlägen Vorsprung vor einem zweitplatzierten Quintett in die kommenden Runden. Ein Sieg könnte dem 29-Jährigen freilich weit mehr einbringen als nur den nötigen Restbetrag - und ihn davor bewahren, seine Leidenschaft aufzugeben.

Im deutschen Lager machte die beste Figur eindeutig Alex Cejka, der seine Landsmänner mit einer Unter-Par-Runde hinter sich ließ. Tiger Woods kann ebenfalls auf einem soliden Turnierstart aufbauen.

Alex Cejka mit gelungenem Auftakt

Nach seinen beiden Top-10-Platzierungen im vergangenen November war die Saison von Alex Cejka nicht mehr wirklich nach dessen Vorstellungen verlaufen. Bei zwei seiner letzten drei Turniere hatte der 47-Jährige den Cut verpasst, in Charlotte allerdings muss er sich um das Wochenende vorerst nicht sorgen. Mit einer 70er Auftaktrunde, für die sich unter anderem ein Eagle an der 14 verantwortlich zeichnete, hat er auf dem geteilten 24. Platz einen guten Grundstein für die kommenden Runden gelegt. Wenn er zusätzlich die Bogeys zu vermeiden weiß, die ihn vor allem einige nicht getroffene Grüns kosteten, dann rücken mit zwei Schlägen auch die Top 10 in greifbare Nähe.

Zitterpartie für schwächelnden Martin Kaymer

Ebenfalls nicht nach Plan läuft bis dato das Golfjahr von Martin Kaymer. Deutschlands Nummer eins war erst vor wenigen Tagen aus den Top 100 der Weltrangliste gefallen, sein bestes Ergebnis jenseits des Atlantiks ist bis dato der 48. Rang beim Masters. Auch in North Carolina ist noch keine Besserung in Sicht - der Mettmanner unterschrieb auf der Scorekarte eine 73. Zwar hielt sich die Anzahl seiner Ausreißer schwer in Grenzen, allerdings befand sich darunter nur ein einziges Birdie. Vom geteilten 79. Platz aus wird er nun um den Cut kämpfen müssen.

Stephan Jägers Cut erneut in Gefahr

Nur bei gut der Hälfte seiner Turniere auf der PGA Tour erreichte Stephan Jäger bis dato in der aktuellen Saison das Wochenende, nun gerät für ihn der vierte Cut in Folge in Gefahr. Wasser und Sand erwiesen sich in Runde eins als harte Gegner, die ihm unter anderem zwei Doppelbogeys abrangen. Mit einer 76 gleich zu Turnierbeginn und dem geteilten 128. Rang wird er am zweiten Turniertag eine formidable Runde auf den Platz bringen müssen, um auch am Moving Day noch im Rennen zu sein.



Tiger Woods hadert mit den Putts

Gute Aussichten auf das Wochenende hat hingegen Tiger Woods, der sich bei der Wells Fargo Championship erstmals seit dem Masters zurückmeldet und mit der Players Championship in der kommenden Woche auch das inoffizielle "fünfte Major" in Angriff nehmen wird. Mit seiner Parrunde und dem geteilten 34. Platz gab sich der 14-fache Majorsieger trotz seiner fast einmonatigen Pause von der PGA Tour nicht zufrieden, vor allem seine Putts machten ihm zu schaffen. Zwar sei auch der Golfplatz "schwieriger geworden und sehr viel länger," so Woods gegenüber der PGA Tour, allerdings habe es bei ihm auf den Grüns gehapert. Die Abschläge und das Spiel von den Fairways hingegen fühle sich gut an und er sei "immer ein guter Putter gewesen", deshalb mache er sich auch in dieser Hinsicht eigentlich keine Sorgen.

Rory McIlroy in Lauerstellung

Auch Rory McIlroy hatte nach seinem geteilten fünften Platz beim Masters, wo er ausgerechnet in der entscheidenden nachgelassen hatte, bis zur Wells Fargo Championship pausiert. Einen Sieg hat der Nordire seit dem Arnold Palmer Invitational bereits im Gepäck, dank einer 68 zum Auftakt liegt er auch in Charlotte unweit der Spitze. Mit drei Schlägen unter Par lauert er als geteilter Siebter drei Schläge hinter dem Führenden und wartet darauf, an den kommenden Tagen seine Chance - und damit die Führung - zu ergreifen.



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