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Pro-Am in Mission Hills: Stars in der Golf-Manege

Umtriebiger Tiger gibt die Jagd nicht auf, Harrington will als Aktiver nach Paris, McIlroy legt ein paar Nikes weg. Die Back Nine.

Gegenüber Yao Ming wirkt sogar einer der größten Golfer der Welt ganz winzig. (Fotos: Getty)
Gegenüber Yao Ming wirkt sogar einer der größten Golfer der Welt ganz winzig. (Fotos: Getty)

Alle Jahre wieder: Das Pro-Am im chinesischen Mega-Resort Mission Hills Haikou ist schon traditionell ein Stelldichein für (teuer eingekaufte) Stars aus der Golfszene und aus dem Showbiz. Auch bei der vierten Auflage wurde das Spektakel seinem Ruf gerecht. Am Start waren die Hollywood-Stars Michael Douglas und Jeremy Renner, Golfgrößen wie Gary Player, John Daly, Suzann Pettersen, Natalie Gulbis, Paula Craemer, Anna Nordqvist, Rich Beem und Mark O‘Meara. Dazu der golfende Tennis-Altmeister Boris Becker oder Englands Fußball-Ass Paul Scholes. Schon fast zum jahrmarktshaften Kuriositätenkabinett gerät immer wieder die Inszenierung der Begegnung von Chinas 2,29 Meter großem Basketballer Yao Ming, einst Star der Houston Rockets in der amerikanischen NBA, mit Menschen durchschnittlicher Größe. In diesem Fall mit Player oder den beiden Proetten Craemer und Gulbis. Golf wurde übrigens auch gespielt: Der chinesische Pro Li Hao-tong gewann den 250.000-Dollar-Siegerscheck des mit einer Million Dollar dotierten Stableford-Turniers.

How's the weather up there Yao Ming? #wow #verytall #worldcelebrityproam #china @nataliegulbis

Ein von Paula Creamer Heath (@paulacreamer1) gepostetes Foto am

Tiger Woods gibt den Majorrekord nicht auf

Hyperaktiv: Tiger Woods ist ziemlich umtriebig, bloß auf dem Golfplatz noch nicht. Der 14-fache Majorsieger reorganisiert sein Firmenimperium, gibt Clinics, besucht Talkshows und gewährt Interviews anlässlich des 20-jährigen Bestehens seiner Stiftung. Wiedergebenswert ist vor allem seine Aussage bei „Charlie Rose“ auf PBS, nach wie vor Jack Nicklaus‘ Majorrekord im Visier zu haben. Die Aussage war etwas verquast, aber unmissverständlich. Der Interviewer fragt, ob Woods noch die 18 Majors im Visier habe, und Tiger antwortet: „Um ehrlich zu sein, nein!“
„Du hast das akzeptiert?“
„Ich habe akzeptiert, dass ich mehr anstrebe.“

Sieger Padraig Harrington will als Spieler zum Ryder Cup

Nummernkonto: Padraig Harrington hat mit seinem Sieg beim Portugal Masters einige hübsche Zahlen realisiert. Es war sein 15. Sieg auf der European Tour, der 30. seiner Profikarriere weltweit und der 50. eines Iren auf der European Tour. Dieser Erfolg nach einer Durststrecke von acht Jahren und 74 Tagen dürfte den dreifachen Majorsieger in seiner Entscheidung bestärkt haben, für den Ryder Cup 2018 in Paris nicht als Kapitän zu kandidieren. Er wolle es als Spieler nach Paris schaffen, hatte der 45-jährige Harrington unlängst schon betont.



„Holzt“ Rory McIlroy mit TaylorMade?

Ausgedrived: Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass der Ausstieg von Nike aus dem Schläger-und-Taschen-Geschäft die erste ganz prominente Reaktion erfährt. Angeblich soll Rory McIlroy beim WGC – HSBC Champions diese Woche in Shanghai, seinem ersten Start nach dem Ryder Cup, den M2-Driver von TaylorMade und die entsprechenden Hölzer im Bag haben. Vor ihm hatte schon Brooks Koepka den Nike-Vapor gegen den M2 getauscht.

Titleist-„Mutter“ geht an die Börse

Börsengang: Acushnet, die Mutterfirma u.a. von Titleist und Footjoy, wird sozusagen öffentlich. Am Freitag bietet das Unternehmen an der „New York Stock Exchange“ 19,3 Millionen Aktien zum Kauf an, mit der Ersteinführung von erwarteten 21 bis 24 Dollar pro Aktie sollen rund 435 Millionen Dollar neues Kapital generiert werden. Acushnet ist eine Tochter des koreanischen Fila-Konzerns.



Und noch‘n Trickshot

Fundstück: Wenn schon Henrik Stenson sagt, dass er für so ‘was richtig üben muss …

Bankrotte Golfshop-Kette versteigert

Übernahme: Die Equipment-Abkehr von Nike hat vor einiger Zeit eine weitere heftige Erschütterung des US-Golfmarkts überlagert, nämlich den Bankrott von Golfsmith, einer Kette mit 108 Shops. Jetzt hat der Sportartikler Dick's Sporting Goods das Pleite-Unternehmen im Rahmen einer Auktion des US-Insolvenzgerichts übernommen, der Zuschlag kam für 70 Millionen. 30 Filialen sollen erhalten und alle rund 500 Golfsmith-Mitarbeiter übernommen werden. 2014 hatte „Dick‘s“ wegen des kriselnden Golfgeschäfts rund 550 Pros entlassen, die in seinen Läden als Berater für Golfausrüstung tätig waren.

PGA Tour in Südkorea

Osterweiterung: Die PGA Tour verstärkt ihre Präsenz auf dem asiatischen Golfmarkt. Ab der kommenden Saison gibt es im Herbst als Erweiterung des Fernost-Swings mit CIMB Classic und HSBC Champions ein drittes Turnier, das in Südkorea stattfinden soll und vom Mischkonzern CJ Group gesponsert wird.





Ein Tag mit Phil Mickelsons Caddie

Zum Schluss: Sie nennen ihn „Bones“, „Knochen“, seit gefühlten 100 Jahren, genauer gesagt seit 1992 ist der schlaksige Jim Mackay der Caddie von Phil Mickelson. Für „Vice Sports“ lässt der gebürtige Engländer tief blicken: ins Bag, ins Kursmanagement, in seinen Filmgeschmack …

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