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Marc Leishman trotzt dem Wind in Hawaii

Beim Tournament of Champions setzt sich Marc Leishman an die Spitze. Im Nacken allerdings sitzt ihm hochkarätige Konkurrenz.

Tournament of Champions 2018 Tag 1 Marc Leishman
Mit waschechtem Pokerface setzte sich Marc Leishman am ersten Tag in Hawaii an die Spitze. (Foto: Getty)

Man nennt Marc Leishman auch den "Wind Warrior von Warrnambool" (übersetzt den "Windkrieger von Warrnambool") - und diesem Titel machte er im hawaiianischen Kapalua alle Ehre. Der 34-jährige Australier, der im vergangenen Jahr mit dem Arnold Palmer Invitational und der BMW Championship gleich zwei Turniere gewann, trotzte dem windigen Wetter zum Auftakt des ersten Turniers des Jahres und setzte sich an die Spitze des 34-köpfigen Feldes, das aus den Siegern der PGA-Tour-Turniere des vergangenen Jahres besteht.

Wind ist Leishman aus seiner australischen Heimat gewohnt: "Im Grunde habe ich jede Golfrunde, bis ich 15 war, mit wirklich starkem Wind gespielt. Ich habe es einfach nicht anders gekannt und nachdem ich hier rüberkam, hat es tatsächlich eine ganze Weile gedauert, bis ich meine Distanzen gefunden habe, wenn es nicht windig war."

Zurücklehnen sollte sich der "Windkrieger" allerdings nicht: Auf den Fersen sind ihm unter anderem Rickie Fowler und Dustin Johnson, die die kommenden Tage für eine Aufholjagd nutzen wollen.

Rickie Fowler ist der Spitze auf den Fersen

Einmal mehr fällt Rickie Fowler gleich beim ersten Turnier des Jahres durch Leistung auf - allerdings nicht nur dadurch. In seiner Auftaktrunde kombinierte er eine 69er Runde mit furiosem Eagle-Finish mit einem ausgesprochen extravaganten Shirt im Hawaii-Hemd-Stil, von dem er behauptete, Justin Thomas und Jordan Spieth könnten es keinesfalls so gut rüberbringen wie er. Derzeit teilt er sich bei vier Schlägen unter Par den vierten Platz mit Dustin Johnson.



@RickieFowler goes 4 under in his last 5 holes.#QuickHits pic.twitter.com/5ggmYEw8ad

— PGA TOUR (@PGATOUR) 5. Januar 2018

Thomas, Rahm und Schauffele visieren die Top 10 an

Es kommt nicht oft vor, dass alles außerhalb der Top 10 bereits als Mittelfeld gewertet werden muss, aber bei einem Feld mit nur 34 Spielern ist dem so. So ergeht es sowohl Justin Thomas, der 2017 fünf Turniere gewann - darunter mit der PGA Championship auch sein erstes Major - als auch Jon Rahm, der auf der European Tour zurecht den Titel Rookie des Jahres 2017 einheimste. Beide liegen sie auf dem geteilten zwölften Platz, mit nur einem Schlag Rückstand auf vorderen Zehn.



Einen weiteren Schlag dahinter platzierte sich mit einem Schlag unter Par Xander Schauffele, der wiederum von der PGA Tour zum Rookie des Jahres gekürt wurde. Der 24-Jährige ist zwar Mitglied der PGA of Germany und wird dort als bester "deutscher" Golfer geführt, spielt aber unter amerikanischer Flagge.

US-Open-Sieger auf Abwegen

Überhaupt keinen guten Jahresbeginn erlebte hingegen Brooks Koepka. Der amtierende US-Open-Champion musste bereits zu Beginn seiner Runde reichlich Bogey hinnehmen, die er bis zum Schluss nicht mehr auszugleichen vermochte. Die Bilanz: Mit einer 78er Runde ist er als alleiniger 34. derzeit das Schlusslicht des Feldes. Aber auch bei Jordan Spieth kann von einem fliegenden Start nicht die Rede sein- mit zwei Schlägen über Par rangiert er auf T30.

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