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Südafrika: Golfen im Land der Big Five

Südafrika, ein Land voller Gegensätze und mit einzigartiger Landschaft, bietet auch für Golfer viele atemberaubende Plätze.

Golfen in Südafrika vor sensationeller Kulisse.
Golfen in Südafrika vor sensationeller Kulisse. (Foto: Getty)

Es kommt nicht von ungefähr, dass der Werbeslogan des südafrikanischen Tourismusbüros vor einiger Zeit 'A world in one country' - übersetzt 'Die Welt in einem Land' - war. Weiße Strände mit blauem Meer, Berge und Täler, Großstädte, die an Europa erinnern, sowie ländliche Gebiete, die dazu das genaue Gegenteil darstellen. Und dann gibt es natürlich die Big Five, die "Großen Fünf", die nicht, wie öfters mal fälschlicherweise im deutschen Fernsehen gezeigt wird, direkt außerhalb Kapstadt zu sehen sind, aber trotzdem in die meisten Touristenreisen passen.

Mit so vielen Möglichkeiten – und wir haben ja noch nicht mal über die tollen Golfplätze gesprochen – macht es Sinn, sich auf ein bestimmtes Gebiet zu konzentrieren, man kann ja schließlich auch die ganze Welt nicht während eines kurzen Urlaubes bereisen. Als Urlaubsziele bieten sich die Gegend um Johannesburg mit dem Kruger Park, Durban und Umgebung, die Gartenroute sowie Kapstadt an. Selbstverständlich können die Reiseziele auch beliebig kombiniert werden.

Golf für Weinliebhaber und Gourmets

Besonders beliebt – auch bei deutschen Touristen – ist Kapstadt, das nicht nur landschaftlich anspruchsvoll ist und sich als Golfziel anbietet, sondern auch für Weinliebhaber und Gourmets viel zu bieten hat. Der Tafelberg, Robben Island, die Waterfront, das Weinanbaugebiet um Stellenbosch, sowie Cape Point gehören zu den meisten Reiseplänen.

Aber auch Golfer kommen voll auf ihre Kosten, denn in der Umgebung um Kapstadt herum gibt es etwa 30 Plätze, die nicht nur für verschiedene Spielstärken, sondern auch für verschiedene Preiskategorien in Frage kommen.



Erinvale - Somerset West

Vor genau 20 Jahren spielte Bernhard Langer in Erinvale um den Golf World Cup. Gewonnen haben damals die Lokalmatadoren – Ernie Els und Wayne Westner. Seitdem hat weder der Klub, noch der Platz, an Beliebtheit verloren, was es allerdings für Greenfee Zahler manchmal schwierig macht eine Startzeit zu bekommen. Erinvale ist einer der vielen Golf Estates, die bei Südafrikanern immer populärer werden. Dadurch haben die Anwohner natürlich Vorrang, aber bei Greenfees, die um die 50 Euro liegen, lohnt es sich auch ganz früh morgens zu spielen.

Golfen im Erinvale Golfclub mit Ausblick. (Foto: erinvale.co.za)

Golfen im Erinvale Golfclub mit Ausblick. (Foto: erinvale.co.za)

Landschaftlich gehört der Platz, den der neunmalige Majorgewinner Gary Player entworfen hat, zu den schönsten in Südafrika mit Blick auf die Berge und das Meer. Das Vorzeige-Loch ist die 17 (Par 4) mit einem erhöhten Abschlag, der auf das enge Fairway hinunter schaut. Einige der Häuser, die auf dem Golf-Estate gebaut sind, bieten ganz besondere Herausforderungen. So kann man zum Beispiel von der Veranda mit einem Superschlag auf die Fairways spielen, die 60, 70 Meter tiefer liegen. Allerdings muss man dafür entweder vor Ort wohnen, oder jemanden kennen der es tut.

Royal Cape

Auch im Royal Cape haben schon einige der besten Golfer der Welt an Turnieren teilgenommen. So wurde die South African Open, die zu den ältesten Turnieren der Welt gehört, schon zehnmal auf dem Platz ausgespielt. Dabei konnten zwei der größten südafrikanischen Golfer – Ernie Els und Gary Player – ihr Heimspiel im Laufe der Jahre gewinnen. Ein Besuch im Cape Royal ist wie ein Schritt zurück in die koloniale Vergangenheit. Der Platz ist eine großzügig angelegte Parklandschaft. Den Zusatznamen 'Royal' bekam er 1910 von König George V. nach einem Besuch eines Mitglieds der englischen Königsfamilie.



Steenberg – Kapstadt

Peter Matkovich, der zu den führenden Golfplatzdesignern der Welt gehört, hat auf dem alten Steenberg Weingut einen tollen und anspruchsvollen Platz entworfen und dabei das alte Herrenhaus des Weingutes beibehalten. Es ist nun ein fünf Sterne Hotel, das Golfspielern eine luxuriöse Unterkunft ermöglicht. Das siebte Loch, ein Par-3, ist dabei ein echtes Highlight. Das Grün befindet sich auf einer Insel, die man umringt von Wasser und Sand über einen kleinen Steg erreichen kann.

Auch Spieler mit höheren Handicaps können dieses Loch spielen. Direkt im Anschluss geht es auf ein Par-5, bei dem man einen kleinen Fluß überqueren muss. Im Anschluss an die Runde lohnt sich ein Essen in einem der tollen Restaurants im Clubhaus oder Hotel, bei dem man auf jeden Fall ein Gläschen vonm Steenberg Wein probieren sollte.

Nicht nur wegen des aktuell günstigen Wechselkurses von südafrikanischen Rand zu Euro (zur Zeit ca. 15 Rand für einen Euro) ist Südafrika immer eine Reise wert. Das Land am Kap der Guten Hoffnung bietet gerade Golfspielern ein tolles und abwechslungsreiches Programm.

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