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Die PGA Tour zu Gast bei der Greenbrier Classic

Eine lange Tradition hat das Turnier, bei dem sich die Elite des Profigolfs trifft. Auch Phil Mickelson und Bubba Watson sind dabei.

Bei der Greenbrier Classic in West Virginia wird es um 6,3 Millionen Dollar Preisgeld gehen. (Foto: Getty)

Im Westen der USA, angrenzend an den Watoga State Park, finden sich am Wochenende 156 Spieler, um die traditionsreiche Greenbrier Classic der PGA Tour zu bestreiten. Auf dem altehrwürdigen Old White TPC geht es um 6,3 Mio US Dollar, davon 1,13 Mio. US Dollar für den Erstplatzierten, sowie 500 Punkte im FedExCup.

Der Anfang einer langen Geschichte

Charles Blair Macdonald hat den Kurs 1914 entworfen, und im April des gleichen Jahres war der ehemalige US Präsident Woodrow Wilson einer der ersten, die den Platz spielten. Seither haben viele prominente Spieler an dem Par-70-Kurs ihr Können getestet, von Ben Hogan und Jack Nicklaus über Sam Snead und Nick Faldo bis hin zu Tom Watson. Doch das außergewöhnlichste Ereignis gehört der jüngeren Vergangenheit an: Im Jahr 2010 gelang dem Australier Stuart Appleby in der Finalrunde der Greenbrier Classic eine "magische Runde": Die 59, erst die fünfte in der PGA-Tour-Geschichte, sollte Appleby zum Sieg führen.


Der Old White TPC ist benannt nach dem seinerzeit berühmten Old White Hotel, das von 1858 bis 1922 auf dem Gelände des Golfplatzes stand. Der Kurs selber wurde im Laufe der Jahre von 6241 Metern auf 6663 Meter verlängert und zeichnet sich durch großzügige Fairways aus, die die Spieler dazu einladen, Risiko zu gehen. Die Grüns hingegen sind stark onduliert und höchst anspruchsvoll gestaltet. Erst 2010 wurden alle 18 Grüns überarbeitet.

Ein Feld, das Spannung verspricht

Sieben der aktuell besten 30 Spieler der Welt gehen an den Start. Phil Mickelson wird nach seinem zweiten Platz bei der US Open wieder ins Turniergeschehen eingreifen, dazu geben sich Major-Sieger wie Webb Simpson, Bubba Watson oder Keegan Bradley die Ehre. Desweiteren werden Billy Horschel, Louis Oosthuizen und Graham DeLaet versuchen, am wenigsten Schläge zu brauchen. Orientieren können sie sich ja an Stuart Appleby, der auch wieder am Start ist.



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