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Masters: Langer tut sich schwer, Wiesberger solide

Am zweiten Tag in Augusta spielt der Österreicher sehr solides Golf und sichert sich wohl das lange Wochenende. Langer hingegen muss bangen.

Bernhard Wiesberger und Bernhard Langer mit heißem Kampf um den Cut. (Foto: Getty)
Bernhard Wiesberger und Bernhard Langer mit heißem Kampf um den Cut. (Foto: Getty)

Nachdem die Spieler bei ihrer Auftaktrunde mit viel Wind zu kämpfen gehabt hatten, ebbte die frische Brise auch am zweiten Tag im Augusta National Golf Club nicht ab und brachte manch einen der Spieler mit früher Tee Time zum Frieren. Bernd Wiesberger, der eine erste Runde ohne ein einziges Birdie hingelegt hatte, fand am zweiten Tag in seine Form zurück. Anders sieht es für den Anhausener Bernhard Langer aus. Der nämlich hatte bereits auf seiner Auftaktrunde eine sehr bunte Scorekarte im Clubhaus abgeben müssen und konnte auch freitags keine solide Leistung abrufen, sodass er voraussichtlich am Cut scheitern wird.

Wiesberger nimmt Wochenende ins Visier

Bernd Wiesberger konnte am zweiten Tag in Augusta seine Leistung sichtbar steigern. Mit einer sehr soliden -1 auf seiner Front Nine, ging der 32-Jährige auf seine Back Nine. Auf der Amen Corner jedoch erlitt Wiesberger einige Rückschläge. Ein Doppelbogey und ein darauffolgendes Bogey warfen ihn im Leaderboard zurück.

Wiesberger im kurzen Interview nach Beendigung der zweiten Runde: "Wieder extrem schwierige Bedingungen heute in Augusta!
Habe aber wieder gutes Golf gespielt und endlich ein paar Birdies machen können.
Schade um den Score im Amen Corner - die Schläge waren gar nicht so schlecht aber der Wind war praktisch unberechenbar zu diesem Zeitpunkt.
Freue mich auf mein drittes Wochenende bei Masters!"

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Doch durch seinen guten Schlussspurt beendete er die zweite Runde mit even Par. Derzeit liegt der Österreicher mit fünf Schlägen über Par auf dem geteilten 42. Rang.

Langer packt wahrscheinlich Koffer

Der 59-Jährige, der an Tag eins ein Wechselbad der Gefühle erfuhr, konnte seine Scorekarte am zweiten Tag ein wenig übersichtlicher gestalten. Langer konnte bereits zu Beginn keine Plätze gutmachen. Schon nach sieben gespielten Löchern lag er fünf Schläge über Par und konnte sich auch durch sein Birdie an der 10 nicht erholen. Einen weiteren Rückschlag musste er an der Loch 14 hinnehmen, auf welchem er das zweite Doppelbogey des Tages verzeichnete.




Einen kleinen Hoffnungsschimmer gab es dann aber doch noch: Auf dem Par-3-Loch an der 16 spielte der deutsche Golfstar beinahe ein Ass. Durch einen grandiosen Abschlag legte er den Ball tot an den Stock. Seinen 25-Zentimeter-Birdieputt verwandelte er sicher und macht damit das Rennen um den Cut nochmal heiß. "Die Bedingungen waren ähnlich wie gestern", sagte Langer im Anschluss an seine Runde, "schwer einzuschätzen. Man kann es aber nicht auf den Wind schieben, ich muss den besser einschätzen", resümierte der 59-Jährige zum Abschluss.

Hören Sie das ganze Interview mit Bernhard Langer


Da viele Spieler ihre Runde noch nicht beendete hab, können sich die genannten Platzierungen noch verändern.

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