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PGA Championship Playoff-Format: Sieg nach drei Löchern

13 Mal wurde die PGA Championship im Stroke Play Modus durch ein Stechen entschieden. Doch wie funktioniert das Playoff beim letzten Major des Jahres?

Martin Kaymer gewann mit der PGA Championship 2010 auch sein erstes Major. Entschieden wurde das Turnier erst durch ein Playoff. (Foto: Getty)
Martin Kaymer gewann mit der PGA Championship 2010 auch sein erstes Major. Entschieden wurde das Turnier erst durch ein Playoff. (Foto: Getty)

Die PGA Championship hat, wie alle Majorturniere, ein Playoff-Format. Es unterscheidet sich jedoch von dem des Masters, der U.S. Open und dem der Open Championship. Seit 1958 wird die PGA Championship im Stroke Play bzw. Zählspiel Modus ausgetragen, damit hat sich auch das Playoff-Prozedere verändert.

Wenn bei der PGA Championship zwei oder mehr Golfer nach 72 gespielten Löchern gleichauf liegen, spielen sie ein Playoff über drei Löcher. Derjenige, dessen Score niedriger ist, gewinnt das Playoff.

Sollten zwei oder mehr Golfer auch nach dem Playoff über drei Löcher gleichauf liegen, spielen sie in einem sogenannten "Sudden-Death-Playoff" weiter. Dabei gewinnt sofort derjenige, der an einem Loch weniger Schläge braucht als die Konkurrenz.

Für die PGA Championship 2018 wird ebenfalls zuerst das einfache Playoff über drei Löcher gespielt, falls das zu keiner Entscheidung führt, fängt das Sudden-Death-Playoff an. Sollte nach dem Sudden-Death-Playoff immer noch kein Gewinner feststehen, wird die Abfolge wiederholt, bis jemand einen Fehler macht. Derjenige, der zuerst den niedrigeren Score am gespielten Loch hat, gewinnt.


Bubba Watson und Martin Kaymer im PGA Championship Playoff

Zu einem spannenden Playoff kam es 2010, als Martin Kaymer bei der PGA Championship seinen ersten Majortitel erstreiten konnte. Damals, auf dem Whistling Straits Golf Course in Wisconsin, geriet Kaymer in ein Playoff mit Bubba Watson. Watson schlug den Ball vom rechten Rough erst ins Wasser, dann über das Grün hinaus in den Bunker. Sein Befreiungsschlag beförderte den Ball gegen die Fahne und so lochte der Amerikaner mit einem Doppelbogey ein.

Der damals 25-jährige Deutsche Martin Kaymer lochte mit dem Eisen 7 viereinhalb Meter weit zum Bogey ein und lag damit plötzlich einen Schlag unter Watson im Playoff. Dies bedeutete den Sieg für Martin Kaymer, der sich dadurch seinen ersten Majortitel in die Tasche stecken konnte:


 

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