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Die Diskussion um einen möglichen Masters-Start von Tiger Woods nimmt kurz vor Augusta wieder Fahrt auf. Diesmal war es nicht Woods selbst, sondern Donald Trump, der sich öffentlich zu den Plänen des 15-maligen Major-Siegers äußerte. Bei einem TV-Auftritt sagte Trump über Woods: „Er wird dort sein, aber er wird nicht spielen.“ Damit legte sich der US-Präsident deutlich fest – obwohl Woods selbst einen Start bislang nicht offiziell ausgeschlossen hat.
Gerade deshalb sorgt die Aussage für Aufmerksamkeit. Tiger Woods hatte zuletzt erklärt, dass er die Hoffnung auf einen Start beim Masters noch nicht aufgegeben habe. Nach seiner Rückenoperation im Oktober 2025 und einer Achillessehnen-Operation im März 2025 arbeitet der 50-Jährige weiter an seinem Comeback. Gleichzeitig machte Woods aber auch klar, dass sein Körper nicht mehr so schnell auf Belastungen reagiert wie früher und dass die Genesung inzwischen deutlich schwerer fällt.
Tiger Woods bleibt das große Fragezeichen vor Augusta
Dass Trump nun so selbstbewusst über Woods’ Masters-Status spricht, verleiht der Sache zusätzliche Brisanz. Zum einen sind beide seit Jahren freundschaftlich verbunden. Zum anderen sorgt auch das private Umfeld für Schlagzeilen, weil Woods derzeit mit Vanessa Trump liiert ist, der Ex-Frau von Donald Trump Jr. Ob Trump tatsächlich über belastbare Insiderinformationen verfügt oder sich lediglich weit aus dem Fenster gelehnt hat, bleibt allerdings offen.
Sportlich wäre ein Masters-Start von Woods ohnehin eine der großen Geschichten des Frühjahrs. Der fünfmalige Sieger in Augusta ist dort als ehemaliger Champion jederzeit startberechtigt. Seit seinem schweren Autounfall 2021, mehreren weiteren Eingriffen und anhaltenden Rückenproblemen steht aber längst nicht mehr nur seine Form, sondern vor allem seine körperliche Belastbarkeit im Mittelpunkt. Augusta National mit seinen Anstiegen und den langen Wegen gilt gerade für einen Spieler in Woods’ Situation als besondere Herausforderung.
Zuletzt hatte Woods zumindest wieder ein kleines sportliches Lebenszeichen gesendet. In der TGL trat er wieder an und sammelte damit erstmals 2026 Wettkampfpraxis, auch wenn die Rückkehr eher symbolischen Charakter hatte. Im Anschluss sprach Woods offen über seine Situation und sagte: „Ich will spielen. Ich liebe dieses Turnier.“ Gleichzeitig machte er deutlich, dass sein Körper nicht mehr so regeneriere wie früher und er weiterhin daran arbeite, Schritt für Schritt zurückzukommen. Genau das macht die Lage vor dem Masters so spannend: Einerseits sprechen Trumps Worte klar gegen einen Start, andererseits hat Woods selbst die Tür bislang nicht zugemacht.